Ferienwohnungen in Berlin : Airbnb will immer noch mit Senat kooperieren

Airbnb erneuert sein Angebot, die Plattform mit einem System der Stadt zu verknüpfen. Die Stadtentwicklungssenatorin prüft den Vorschlag.

Oliver Voss
Umstritten: Ferienwohnungen in Berlin.
Umstritten: Ferienwohnungen in Berlin.Foto: Britta Pedersen/dpa

Im Dauerstreit zwischen dem Senat und Airbnb hat sich die Zimmervermittlungsplattform mit einem Brief an die Stadt gewandt. In dem Schreiben an Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke), das dem Tagesspiegel vorliegt, erneuert Airbnb sein Angebot zur Zusammenarbeit. Man sei „nach wie vor an einer echten Kooperation mit Berlin interessiert“ und würde auch die Kosten tragen, heißt es.

Es geht darum, die Plattform für Ferienwohnungen mit einem System der Stadt zu verknüpfen, um die nötigen Registrierungen und Genehmigungen effektiver abzuwickeln. Seit dem 1. August schreibt das Zweckentfremdungsverbotsgesetz vor, dass die meisten Gastgeber bei kurzzeitigen Zimmervermietungen eine Registriernummer angeben müssen. Doch nach einer Auswertung des rbb hatten im November von 13 644 Inseraten nur 1242 eine solche Nummer. Die Amerikaner stellen klar, dass keine personenbezogenen Daten der Bürger an Airbnb weitergeben werden würden.

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