Firma der Woche: Horizn Studios : Ein Koffer unter Strom

Das Gepäck soll so smart sein, wie der Besitzer. Das Start-Up Horizn bringt Hartschalenkoffer mit eingebauter Powerbank auf den Markt.

Magdalena Thiele
Horizn-Gründer Stefan Holwe und Jan Roosen (l.).
Horizn-Gründer Stefan Holwe und Jan Roosen (l.).Foto: promo

Keine Steckdose in Reichweite – Digitalarbeiter ohne festen Schreibtisch kennen das Dilemma nur zu gut, wenn sich die Endlichkeit einer Akkulaufzeit ankündigt, der Arbeitstag aber noch weitergehen soll.

Eine Lösung präsentieren zwei Berliner Gründer mit ihrem Start-up „Horizn Studios“, das Hartschalenkoffer mit eingebauter Powerbank anbietet. Und die Produkte sind ihrerseits selbst Globetrotter: „Das Leder kommt aus Italien, die Räder aus Japan, das Polycarbonat aus Deutschland. Die Produktion der Reisetaschen befindet sich in Italien, der Trolley wird von Spezialisten in China gebaut“, erzählt Gründer Jan Roosen (im Bild links). Neben klassischen Trolleys zählen dabei auch Taschen und Rucksäcke zur Produktpalette.

Der Concierge reist mit

Seit Kurzem gehen Roosen und Mitgründer Stefan Holwe noch einen Schritt weiter in Sachen „Smart-Travel“. Mit „Horizn GO“ haben die beiden einen digitalen Concierge-Service etabliert. Horizn-Kunden können mit dem Reiseassistenten exklusiv ihre Reisen buchen, erhalten kuratierte Reiseplanungen und profitieren von Vergünstigungen wie kostenfreies Frühstück, Zimmer-Upgrades, Late-Check-Outs und anderen Vorteilen. „Wir arbeiten hier mit unserem Partner Quintessentially zusammen, einem renommierten Luxus-Concierge aus London, mit Repräsentanzen in über 60 Ländern weltweit“, erklärt Roosen.

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Die smarten Gepäckstücke sind bisher nur im eigenen Online-Shop und in den Stores in Berlin und London zu haben, weitere Läden in europäischen Metropolen seien in Planung.

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