Firma der Woche: JobUFO : Jugendstil für die Bewerbung

Die Kommunikation per Video ist wichtiger Bestandteil des Alltags junger Das Startup JobUFO revolutioniert damit den Bewerbungsprozess.

Magdalena Thiele
JobUFO-Gründer Thomas Paucker (r.) und Benjamin Maischak (l.).
JobUFO-Gründer Thomas Paucker (r.) und Benjamin Maischak (l.).Foto: JobUFO

Hat die klassische Bewerbung – Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse – ausgedient? Wenn es nach den Gründern von JobUFO geht, ja. Thomas Paucker (im Bild r.) und Benjamin Maischak (2.v.r.) haben eine App für Videobewerbungen entwickelt – schnell aufgenommen per Smartphone. Damit will das Start-up dem Geschmack der Fachkräfte von morgen entsprechen. „JobUFO findet gerade bei der jüngeren Zielgruppe einen enormen Anklang“, erzählt Paucker, „die Kommunikation per Video ist schließlich ein wichtiger Bestandteil ihres Alltags.“

Gut gegen Vorurteile

Große Unternehmen wie die Deutsche Bahn und Edeka nutzen JobUfo schon. Sie können über die App Stellenanzeigen schalten und geeignete Kandidaten kontaktieren. „Für Personaler ist das eine willkommene Abwechslung“, sagt Paucker, „die meisten Anschreiben sind ohnehin irgendwo im Internet zu finden oder sogar von Mutti geschrieben.“

Die 30 sekündigen Videos seien dagegen viel authentischer, aussagekräftiger und könnten sogar dabei helfen, mit alten Vorurteilen zu brechen: „Sieht jemand das Bild eines Bewerbers mit einer anderen Hautfarbe als der eigenen, befürchtet er schnell sprachliche Defizite.“, so Paucker. So einen Trugschluss lasse eine Videobewerbung gar nicht erst nicht zu.

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