Firma der Woche: Sleep.ink : Schlaf aus der Flasche

Schlaflos in Berlin? Der Einschlafdrink "Sleep.ink" soll Gestressten wieder ruhige Nächte bescheren - mit Melatonin aus der Sauerkirsche.

Julia Kopatzki
Die Sleep.ink-Gründer: Frieder Damm, Jakob Repp und Malte Gützlaff.
Die Sleep.ink-Gründer: Frieder Damm, Jakob Repp und Malte Gützlaff.Foto: Promo

Jeden Sonntagabend öffnet Malte Gützlaff ein kleines Fläschchen und trinkt den dunkelroten Inhalt schnell aus. Dann legt er sich ins Bett und ist binnen einer halben Stunde eingeschlafen. „Jeden Freitag zerstöre ich meinen Schlafrhythmus komplett“, sagt er – der Inhalt der Flasche wirke dem erfolgreich entgegen.

Gützlaff ist einer der drei Männer hinter „Sleep.ink“, ein Nahrungsergänzungsmittel, das sie als „den ersten natürliche Schlafdrink mit Melatonin“ anpreisen. Melatonin ist ein Hormon, das den Tag-Nacht-Rhythmus steuert, wird es ausgeschüttet, werden wir müde. Gützlaff grübelte mit den beiden Mitgründern darüber, was das nächste große Ding in der Food-Branche sein könnte, was eine gute Idee für ein Unternehmen wäre.

Natürlich bevorzugt

„Wir haben vor lauter Stress und Gedanken sehr schlecht geschlafen“, erzählt er, den Tag loszulassen, sei oft schwergefallen. „Schlaftabletten waren uns allen zu aggro“, also suchten sie nach natürlichen Alternativen. Gemeinsam mit Schlafforschern entwickelten sie Sleep.ink, das enthaltene Melatonin wird aus der Sauerkirsche gewonnen. Außerdem sind in dem Getränk weitere schlaffördernde Zutaten wie Melisse und Hopfen.

Und funktioniert das wirklich? „Das Feedback spricht für sich“, sagt Gützlaff. Die Bewertungen lesen sich, als sei Sleep.ink ein Wundermittel: „Seit 20 Jahren hatte ich Schlafstörungen, die jetzt weg sind“, berichtet ein Nutzer. Trotzdem weiß Malte Gützlaff, dass durch das Getränk keine tiefschürfenden Schlafprobleme behoben werden können: „Wir richten uns an Menschen, denen der Alltag manchmal zu stressig ist, da kann der Drink helfen.“

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