Firma der Woche: Wonder Workshop : Programmieren für die Jüngsten

Das Start-up Wonder Workshop entwickelt Lernroboter, die Kinder ans Programmieren heranführen. Mit dem Modell "Cue" bringen sie KI ins Spiel.

Jim Muelder
Die Roboter von Wonder Workshop werden per App gesteuert.
Die Roboter von Wonder Workshop werden per App gesteuert.Foto: promo

Kinder mithilfe von Lernrobotern spielerisch und altersgerecht ans Programmieren heranzuführen, das war das Ziel von Vikas Gupta, Saurabh Gupta und Mikal Greaves, als sie 2012 das Start-up „Wonder Workshop“ gründeten. „Unsere Mission ist es, Kindern das Rüstzeug zu geben, sich fit für die Jobs der Zukunft zu machen“, erklärt Vikas Gupta. Das Unternehmen hat drei Roboter entwickelt, die über Apps gesteuert und programmiert werden können. Dafür sind keinerlei Vorkenntnisse erforderlich, das Programmieren erfolgt beispielsweise durch Puzzles oder durch eine visuelle Programmiersprache, die auf Bildern basiert.

Weltweiter Einsatz

Und die Entwickler sind ihrem Ziel in diesem Jahr einen großen Schritt näher gekommen. Neben den Robotern „Dash“ und dem „Dot Creative Kit“, die ab sechs Jahren geeignet sind, haben sie mit „Cue“ Anfang des Jahres ein Modell herausgebracht, das sich an ältere Kinder ab elf Jahren richtet. Die künstliche Intelligenz, über die er verfüge, ermögliche eine facettenreiche Kommunikation. Zudem beherrsche „Cue“ als erster Lernroboter auch die JavaScript Programmierung, die es Fortgeschrittenen erlaubt, ihn auch komplexer zu programmieren.

Die Lernroboter von „Wonder Workshop“ kommen inzwischen in über 12 000 Schulen weltweit zum Einsatz, um Kindern ans Programmieren heranzuführen, „einer essenziellen Fähigkeit in unserer immer stärker digitalisierten Welt“, wie es auf der Website des Unternehmens heißt.

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