Freiluftkinos in Berlin : Kulturforum und Museumsinsel öffnen wieder ihre Sommerkinos

In dieser Saison öffnet das Arte Sommerkino am 11. Juli und die Ufa-Filmnächte Ende August. Im Programm stehen Arthouse-Filme und Stummfilmklassiker.

Zum achten Mal präsentieren Bertelsmann und Ufa die Ufa-Filmnächte, wie in den Vorjahren vor der Kulisse der Alten.
Zum achten Mal präsentieren Bertelsmann und Ufa die Ufa-Filmnächte, wie in den Vorjahren vor der Kulisse der Alten.Foto: Bertelsmann/Th. Ecke

Das Wetter meint es in diesem Jahr bislang gut mit den auf regenfreie Wochen angewiesenen Veranstaltern. Auch die Open-Air-Kinos wissen das zu schätzen. Tolle bewegte Bilder auf Riesenleinwänden, doch die Stuhlreihen überwiegend leer und nass sowieso – das verdirbt das Geschäft.

Diesmal also nicht, und dabei stehen die Höhepunkte der cineastischen Freiluftsaison erst noch bevor. An diesem Mittwoch beginnt das bis zum 2. September dauernde Arte Sommerkino Kulturforum, zwischen Philharmonie und Neuer Nationalgalerie in Tiergarten. 1000 Liegestühle stehen bereit, um vor der nächtlichen Skyline des Potsdamer Platzes die schönsten Arthouse-Filme der Saison zu sehen. Den Anfang macht am Mittwoch um 21.45 Uhr „The Square“, tags darauf gefolgt von „Blade Runner 2049“. Weitere Infos zum Programm und Ticketvorverkauf unter www.yorck.de.

Der Vorverkauf hat auch für die Ufa-Filmnächte im Kolonnadenhof der Museumsinsel begonnen, allerdings muss man sich für dieses Vergnügen noch fast zwei Monate gedulden. Am 22., 23. und 24. August werden vor der Kulisse der Alten Nationalgalerie drei Stummfilmklassiker gezeigt. Am ersten Abend ist dies, mit Bertelsmann-Hilfe frisch restauriert, Paul Czinners „Der Geiger von Florenz“ mit Elisabeth Bergner in einer Hosenrolle als Internatsschülerin, die als Junge verkleidet in die Toskana ausbüchst und als fiedelndes Malermodell diverse Verwicklungen auslöst.

Am zweiten Abend folgt Ernst Lubitschs „Sumurun“, diesmal mit Pola Negri, Paul Wegener und Lubitsch selbst – eine abenteuerliche, im alten Orient spielende Geschichte um Liebe, Treue, Verrat und Tod. Die Reihe beschließt Nikolai Malikoffs „Die Apachen von Paris“, eine Komödie um Kleinkriminelle zwischen Bastille und Montmartre. Die Filme werden live mit Musik begleitet, prominente Filmpaten geben eine Einführung. Karten gibt es unter www.ufa-filmnaechte.de, www.ticketmaster.de oder Tel. 01806 999 0000.

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