Gehag-Privatisierung : Mieten stiegen um 31 Prozent

Nach der Privatisierung der Wohnungsbaugesellschaft Gehag 1998 sind die Mieten in deren 27.412 Wohnungen durchschnittlich um 31 Prozent gestiegen.

Berlin - Der Spitzenwert liege bei 67 Prozent, gehe aus Unterlagen von Gehag-Geschäftsführer Michael Zahn hervor. Dagegen seien die Mieten in ganz Berlin nach Angaben der Stadtentwicklungsverwaltung im gleichen Zeitraum nur um zehn Prozent geklettert, berichtet die "Berliner Zeitung".

"Das sind auch aus unserer Sicht ganz erhebliche Preissteigerungen", sagte die Sprecherin der Stadtentwicklungsverwaltung Manuela Damianakis. Dies zeige, wie wichtig es sei, dass Berlin seine landeseigenen Wohnungen behalte. Die Gehag gehört heute nach mehreren Eigentümerwechseln laut Zeitung zu 85 Prozent dem US-Finanzinvestor Oaktree und zu 15 Prozent der HSH Nordbank. (tso/ddp)

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