Geheimtipps aus den Bezirken : Das sind Berlins lauschigste Biergärten

Der beste Ausklang für einen Hitzetag: der Biergarten! Wo man besonders schön sitzt? Wir haben besondere Tipps für alle zwölf Berliner Bezirke.

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Den idealen Biergarten in Berlin zu finden, ist gar nicht so einfach. Die Autoren der Bezirksnewsletter geben Tipps.
Den idealen Biergarten in Berlin zu finden, ist gar nicht so einfach. Die Autoren der Bezirksnewsletter geben Tipps.Foto: imago/Ralph Peters

Kleine Erfrischung gefällig, bei einem Bier oder einer Limo? Die Auswahl an Adressen in Berlin ist groß. Wer direkt ins kühle Nass springen will, findet hier unsere Bezirkstipps zu Badestellen, Seen und Freibädern.

Mitte

Sich wieder wie ein Student fühlen, das geht gut im Wedding, sehr gut im Eschenbräu, dem Biergarten der Wahl im Sprengelkiez, ganz in der Nähe vom Leopoldplatz. Genau genommen ist es ein Innenhof, eingerahmt von einem Studentenwohnheim – viele junge Leute! Über die Bierzeltgarnituren ragt eine große Eiche, nett hier. Bodenständig, unaufgeregt, ganz wie der Wedding selbst.

Das Bier ist aber doch besonders, es ist naturtrüb, unfiltriert und wird direkt im Keller produziert von Braumeister Martin Eschenbrenner. Alle paar Wochen gibt es ein anderes Saisonbier, pünktlich zum Sommerbeginn wurde gerade ein neues angestochen: Es nennt sich „Sommergold“ und wird als Durstlöscher mit vollem Hopfenaroma versprochen: etwas herb, aber leicht.

Dazu gibt es Flammkuchen und Brezeln, man darf sein Abendessen aber auch selbst mitbringen, zum Beispiel von einem der zahlreichen Pizza- und Dönerimbisse um die Ecke. Dazu gibt es sogar Teller und Besteck. So nett kann der Wedding sein. Laura Hofmann

Triftstraße 67, täglich ab 15 Uhr und „bis der Zapfhahn kräht“.

im Eschenbräu-Biergarten sitzen Besucher im lauschigen Innenhof.
im Eschenbräu-Biergarten sitzen Besucher im lauschigen Innenhof.Foto: Eschenbräu

Tempelhof-Schöneberg

Wer als Radler vom Südkreuz Richtung Süden durch den Hans-Baluschek-Park fährt, wird am S-Bahnhof Priesterweg jäh gestoppt. Der schöne Radweg endet abrupt. Weiter geht’s auf ausgesprochen buckligem Kopfsteinpflaster. Warum also nicht ein Päuschen im dortigen Biergarten „Süden“ einlegen.

Die S-Bahngleise im Rücken und mit Blick auf die Kleingartenkolonie. Der „Süden“ setzt komplett auf Bio-Getränke und Bio-Essen. Die Speisekarte der kleinen Gartenwirtschaft ist überschaubar und besteht vor allem aus Flammkuchen (auch vegetarisch und vegan zu haben), Bratwürsten, Leberknödel und – Saumagen, der pfälzischen Leibspeise des früheren Bundeskanzlers Helmut Kohl. Aus der Pfalz kommen auch die Weine. Sigrid Kneist

Priesterweg 10, Mo-Do 15-22 Uhr, Fr-So ab 12 Uhr

Charlottenburg-Wilmersdorf

Als „Wohnzimmer am Wasser“ wirbt das CapRivi am südlichen Ufer der Mierendorff-Insel seit 16 Jahren um seine Gäste. Tatsächlich ist es der einzige Charlottenburger Biergarten, der direkt an der Spree liegt – nämlich an der Caprivibrücke, von der die Wirte Andreas Gandzior und Andreas M. Christott den Namen ihres Lokals abgeleitet haben. Die Brücke wiederum trägt ihren Namen als Erinnerung an den preußischen Offizier und Marinechef Leo von Caprivi, der von 1890 bis 1894 der Nachfolger Otto von Bismarcks als deutscher Reichskanzler war.

Die Lage des Biergartens, ein paar Dutzend Meter schräg vor dem Heizkraftwerk Charlottenburg, lässt eher nicht auf ein gemütliches Plätzchen schließen. Doch man hört nichts vom Kraftwerk, und man sieht es auch kaum. Die Blicke richten sich aufs Wasser und die vielen Ausflugsschiffe, die im Sommer die Spree befahren.

Hinter dem gegenüber liegenden Ufer fallen im Süden die Zwiebeltürme der russisch-orthodoxen Kirche an der Wintersteinstraße und der 88 Meter hohe Turm des Rathauses Charlottenburg an der Otto-Suhr-Allee auf. Einige der mehr als 250 Sitzplätze sind Klappliegestühle, was dem Lokal etwas Strandbar-Charakter verleiht.

Der Biergarten CapRivi in Charlottenburg wartet mit Blick aufs Wasser auf.
Der Biergarten CapRivi in Charlottenburg wartet mit Blick aufs Wasser auf.Foto: Cay Dobberke

Der halbe Liter Bier kostet 3,50 bis 3,80 Euro und ein Viertelliter Wein 4,80 Euro. Das kleine, aber durchaus leckere kulinarische Angebot besteht aus ofenfrischen Brezeln, Käsekrainer- und Landjäger-Würsten, Kartoffel- und Wurstsalat sowie Weißwürsten, die aus einer in Berlin ansässigen „Allgäuer Metzgerei“ stammen.

Viele andere Gerichte mussten von der Speisekarte gestrichen werden, weil es laut Andreas Gandzior kaum noch möglich ist, auf dem Berliner Arbeitsmarkt gute Köche zu finden. Für Kulturfreunde bietet sich vor oder nach der Erfrischung im Biergarten übrigens ein Besuch im neuen Shakespeare-Theater nebenan in der Sömmeringstraße an.

Seit Anfang Juni bespielt die Truppe von Globe Berlin dort eine provisorische Freiluftbühne, unter anderem mit „Romeo und Julia“ und „Die Zähmung der Widerspenstigen“. Bis zum Sommer 2020 soll an gleicher Stelle ein großes Globe Theater entstehen. Für die Wirte des CapRivi ist das natürlich eine gute Nachricht, die sie auf noch mehr Gäste im Biergarten hoffen lässt. Cay Dobberke

Am Spreebord, Mo-Sa ab 12 Uhr, So ab 10 Uhr

Friedrichshain-Kreuzberg

Wer einen hippen Anlaufpunkt für sein Feierabendbier sucht, wird in Friedrichshain-Kreuzberg an jeder Ecke fündig – doch es gibt sie noch, die unprätentiösen Biergärten. Der Biergarten Jockel auf dem Ratibor-Areal ist so einer: Holzbänke und Tische stehen auf einer kiesbeckten Fläche unter Sonnenschirmen, die hohen Bäume ringsum spenden an heißen Tagen Schatten, und vom Landwehrkanal weht ein laues Lüftchen herüber – insgesamt fühlt man sich eher wie bei einer Landpartie als mitten in Kreuzberg.

Ein großer Pluspunkt für Familien: Direkt vor dem Biergarten befindet sich ein schöner Spielplatz, sodass man den Nachwuchs im Auge behalten kann, während man sein kühles Bier genießt. Zu essen gibt es genau das, was man von einem Biergarten erwartet, nämlich Pommes, Currywurst, Burger und Flammkuchen; die Burger und Soßen sind hausgemacht. Als Location für private Veranstaltungen lässt sich das Jockel übrigens auch buchen. Nele Jensch

Ratiborstraße 14c, täglich 11-22 Uhr. Mehr Infos auf der Homepage.

Pankow

Er ist sowas wie der kleine Bruder des Pratergartens an der Kastanienallee: der Sommergarten am Filmtheater am Friedrichshain in Prenzlauer Berg. Der Name ist natürlich ein bisschen verwirrend, weil der (Volkspark) Friedrichshain ja schon jenseits der Bezirksgrenze liegt.

Die Atmosphäre ist ruhiger und familiärer als an der Kastanienallee, wo es zu Spitzenzeiten schon mal nach Massenabfertigung aussieht. So mancher Kinobesucher kommt nach dem Film auf einen Abspann-Drink vorbei, wo es sich unter Bäumen gemütlich quatschen lässt. Auch bei großer Hitze ist es hier angenehm kühl.

Es gibt auch immer wieder Public Viewing wie zum ESC-Finale oder wie jetzt gerade zur Frauenfußball-WM. Das Bier ist frisch gezapft, und die Karte, auf der unter anderem Neuland-Gegrilltes steht, wechselt immer wieder. Kartoffelsalat und Kuchen sind hausgemacht. Die Preise bewegen sich auf üblichem Biergarten-Niveau. „Ein Biergarten ohne Hipster-Attitüde“, heißt es in einer Online-Bewertung. Besser kann man es nicht ausdrücken. Björn Seeling

Bötzowstraße/Ecke Am Friedrichshain, täglich ab 17 Uhr, am Wochenende ab 15.30 Uhr

Steglitz-Zehlendorf

Auf der Suche nach einem Biergarten wird man im Bezirk schnell fündig. Sogar das bayerische Element findet sich vermehrt im Berliner Süden wieder. Die Frage ist nur – welchen wählen? Mit dem Biergarten des Maria & Josef direkt neben dem Bahnhof Lichterfelde West kann man nichts falsch machen.

Einen entspannteren Ort, um der hektischen Drakestraße zu entkommen, findet man kaum. Unterm Blätterdach wähnt man sich im Paradies. Den deftigen Leberkas gibt’s für knappe 10 Euro und auch sonst wird besonders Fleischessern eine Menge geboten. Das Highlight ist das Bier vom Fass, von dem der halbe Liter zwar 4,50 Euro kostet, dafür bekommt man es hier von der „ältesten Brauerei der Welt“, Weihenstephan.

Ein Tipp ist das Radler vom Fass. Und wenn es dann doch mal zu bayerisch werden sollte, gibt es Berliner Schnauze vom Nebentisch. Felix Lorber

Hans-Sachs-Straße 5, täglich ab 12 Uhr

Spandau

Ein Biergarten mit „Servus“-Faktor in Spandau? Logo, den gibt es, nämlich im schattig zugewachsenen Hinterhof des Restaurants „Schaukelpferd“. Oder wie sie in Staaken sagen: „beim Österreicher“. In diesem alten, geduckten Häuschen bedient seit 2004 Familie Krobath aus Klagenfurt am Wörthersee.

Der halbe Liter Gösser aus der Steiermark kostet 4,50 Euro, ein Wiener Schnitzel vom Kalb 22 Euro. Stolzer Preis? Mag sein. Aber wer sich damit so viele Jahre im fernen Staaken hält, muss auch was können. Und das kann er. Und wer erst hungrig werden muss, macht eine Runde mit dem Fahrrad durch den Kiez – den Dorfkern von Alt-Staaken erkunden, die famose Weite des Hahnebergs, die Zeitreise ins Fort. Lohnt sich. Prost! André Görke

Hauptstraße 6, wieder geöffnet ab 10. Juli, Di-Sa ab 12 Uhr, So ab 10 Uhr, Montag ist Ruhetag

Lichtenberg

Direkt an der Bezirksgrenze zwischen Friedrichshain und Lichtenberg kann man am Rummelsburger See sitzen – am besten im Biergarten Rummels Bucht. Jeden Dienstag ist Grillabend, mittwochs gibt es Livemusik. Und an den anderen Tagen einen für alle offenen Grillplatz und eine Tischtennisplatte – zum Rundlaufspielen während man auf seine Würstchen oder Tofuschnitzel wartet.

Gleich neben dem Biergarten kann man aktuell eine Besetzung beobachten: Aus Protest gegen Bebauungspläne hat eine Gruppe eine Wiese besetzt. Und die Besetzer haben neuerdings auch ein Beachvolleyball-Feld aufgebaut zur öffentlichen Nutzung, außerdem gemütliche Stühle und Bänke bereitgestellt – auch hier ist Programm geplant.

Sieht aus wie eine Strandbar in Honolulu, vorbeischauen lohnt sich. Denn sowohl der besetzte „Wider-Strand“, sowie die „Rummels Bucht“ dürften nicht mehr lange vor Ort sein. Besagte Bebauungspläne der Stadt sehen für diesen Bereich Wohnungen vor und den Bau von Coral World, eine Touristenattraktion – ohne Biergarten und Beachvolleyball. Also schnell hin, es könnte der letzte Sommer der Freiheit für die Rummelsburger Bucht sein. Robert Klages

Paul und Paula Ufer, Di-Fr ab 15 Uhr, Sa/So ab 12 Uhr. Montag ist Ruhetag. Mehr Infos auf der Homepage.

Neukölln

Im Bezirk gebrautes Bier unterm Blätterdach und leckeres (veganes) Essen gibt’s im Babette’s Garden, dem Biergarten am Kindl-Zentrum für Zeitgenössische Kunst im Rollbergkiez. Der Garten gehört zum Café Kosmetiksalon Babette, das vergangenen Oktober nach 15 Jahren in Friedrichshain in die ehemalige Brauerei zog. Seit diesem Frühjahr betreibt das Team auch den dazugehörigen Biergarten – und der überzeugt: Mit viel Platz und urbaner Architektur, weg vom Straßenverkehr und doch zentral gelegen. Auf der Karte stehen unter anderem zwei Sorten Rollbergbier ab 2,50 Euro, das fünf Meter weiter im Keller der ehemaligen Brauerei gebraut wird. Außerdem gibt es Salate, Falafel aus eigener Herstellung, Kaffee und veganen Kuchen. Ab und zu finden Partys statt: Etwa am 27. Juli, wenn DJ Whoisthis auflegt. Vor oder nach dem Biergartenbesuch unbedingt die tollen Ausstellungen im Kindl-Zentrum besuchen! Madlen Haarbach

Am Sudhaus 3, bei gutem Wetter täglich von 15-22 Uhr. Mehr Infos auf der Homepage.

Treptow-Köpenick

Hanff‘s Ruh, schon der Name verspricht tiefe Waldschluchten und urige Atmosphäre. Für eine Schlucht ist es im Grünauer Forst nicht bergig genug, aber urig und bodenständig ist es hier auf jeden Fall. 1884 soll Ferdinand Hanff, pensionierter Bahnbeamter, hier einen Laden an der ehemaligen Landstraße nach Schmöckwitz eröffnet haben, die Straße ist heute nur noch ein breiter Waldweg.

Die Gaststätte besteht aus ein paar Holzhütten und einer Waldlichtung mit Bestuhlung dazwischen. Ruhig, weil mitten im Wald, ist es auch, bis auf das Straßenbahnrauschen alle 20 Minuten, das kommt von der Uferbahn nach Schmöckwitz. „Top zum Ein- oder Ausstieg in den Urwald von Grünau/Schmöckwitz oder an See und Fluss! Machen auch immer wieder mal ein Fest. Unbedingt ausschecken“, schreibt ein Gast in einer Online-Bewertung. Bier und Schoppen gibt es auf der einen Seite, heiße Getränke, Kuchen und deutsche Küche auf der anderen. Die Preise erinnern an das Berlin der 90er Jahre. Thomas Loy

Rabindranath-Tagore-Straße 25, täglich 11-21 Uhr, Dienstag ist Ruhetag. Nur Barzahlung

Reinickendorf

Der Biergarten des Landhauses Schupke in Wittenau in unmittelbarer Nähe zum Dorfanger ist kein Geheimtipp mehr – dass der Besuch dennoch empfehlenswert ist, hängt mit einigen Besonderheiten zusammen, die das Schupke zu einem ziemlich einzigartigen Platz machen.

Das Restaurant zum Biergarten ist in einem denkmalgeschützten Bauernhaus aus dem Jahre 1775 untergebracht. Der Biergarten selbst, unter Kastanien, Linden und einer gewaltigen Eiche, bietet angeblich Platz für 500 Menschen. Zum Ensemble gehört noch eine umgebaute Scheune mit 100 Sitzplätzen, gut geeignet für separate Veranstaltungen.

Zum Biergarten gehört eine überdachte kleine Bühne und tatsächlich wird hier auch jeden Donnerstagabend gejazzt. Und kein Biergarten ohne Bier: Das Schupke bietet ein eigenes naturtrübes Gebräu, das „Original“, mit 5,4 Prozent Alkoholgehalt, und ein Schupke-Pils mit 4,9 Prozent. Außerdem gibt’s Duckstein. Die Speisekarte ist über Burger und Flammkuchen hinaus reichhaltig, auch Vegetarier finden etwas. Was angesichts der wunderschönen dörflichen Lage, besonders gefällt: Hier kann man sein Bier ohne schlechtes Gewissen genießen, die BVG-Anbindung ist hervorragend. Gerd Appenzeller

Alt-Wittenau 66, täglich 9.30-23 Uhr. In der Nähe halten die Buslinien 120, 122, 124, 221 und 322, auch der U-Bahnhof Rathaus Reinickendorf ist nicht fern

Marzahn-Hellersdorf

Bier im Garten? Das gibt es im Bezirk reichlich. Biergärten hingegen sind schwierig zu finden. Und nicht alle wollen gleich ihr Lieblingsplätzchen verraten. Denn Tourismus in den Außenbezirken, wie vom Senat propagiert, wollen viele hier bloß nicht zu viel erleben. Also dann: eine kleine Umfrage bei Twitter, wo sind sie denn nun versteckt, die schönsten Biergärten?

Die Resonanz ist spärlich, sollen doch nicht plötzlich die Hipster Berlins schönen Osten entdecken! Die örtliche Politik meldet sich wenigstens zu Wort – und in Sachen Biergarten gibt es eine große Koalition in Marzahn-Hellersdorf: Alexander J. Herrmann von der CDU und Sven Kohlmeier von der SPD empfehlen unisono den Gasthof Zum Oberfeld in Kaulsdorf, leicht zu erreichen mit S-Bahn, U-Bahn und Bus.

Dahinter liegt ein beschaulicher Biergarten, schön begrünt und unter hohen Bäumen. Und falls es jemals wieder regnen sollte, sind einige Tische auch überdacht. Ebenfalls bürgerliche Küche gibt es im Restaurant Nante, das CDU-Mann Herrmann außerdem empfiehlt – wie das Oberfeld in Kaulsdorf gelegen. Gleich auf dem Platz befindet sich die Sommerterrasse. Bonus für Familien: „Die Kinder können nebenan an der Plansche spielen“, sagt Herrmann. Ingo Salmen
Zum Oberfeld, Zanderstraße 27, Mo- Sa 11-24 Uhr, So 11-22 Uhr; Nante, Cecilienplatz 12, Mo-So 11-22 Uhr

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