• Geisterfahrer auf Berliner Stadtautobahn : 33-Jähriger rast in falscher Fahrtrichtung um die halbe Stadt

Geisterfahrer auf Berliner Stadtautobahn : 33-Jähriger rast in falscher Fahrtrichtung um die halbe Stadt

Der betrunkene Mann fuhr in Tempelhof auf die Autobahn. Erst in Moabit rammte er einen quer gestellten Polizeiwagen und konnte gestoppt werden.

Rasendes Auto bei Nacht.
Rasendes Auto bei Nacht (Symbolbild).Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

Am frühen Samstagmorgen ist ein alkoholisierter Autofahrer auf der Stadtautobahn A100 in falscher Fahrtrichtung von Tempelhof bis zum Streckenende bei Moabit gerast. Nur ein quer gestellter Polizeiwagen habe den 33-Jährigen an der Seestraße stoppen können, sagte ein Sprecher des Lagedienstes. Der Fahrer war demnach mit „deutlich mehr als 100 Stundenkilometern unterwegs“.

Die Fahrt auf der falschen Fahrbahnseite begann am Tempelhofer Damm, Zeugen alarmierten die Beamten. Diese konnten den Wagen am Spandauer Damm auf der A100 entdecken und fuhren hinterher in Richtung Beusselstraße. Am Autobahnende bei der Seestraße war die Fahrt zu Ende. Der Falschfahrer rammte einen quer gestellten Polizeiwagen.

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Der Streifenwagen, der ihn verfolgte, fuhr auf das Auto des Mannes auf. Die beiden Beamten wurden leicht verletzt, alle anderen kamen nicht zu Schaden. Im Auto saß neben dem Falschfahrer auch eine 31 Jahre alte Beifahrerin, „beide stark alkoholisiert“, so der Sprecher. Dass bei der Geisterfahrt auf der Autobahn nicht mehr passiert ist, liegt „vermutlich an der ruhigen Verkehrslage in der Nacht“. (dpa)

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