• Gemeinsame Sache in Steglitz-Zehlendorf: Freiwillige haben den Düppeler Forst vom Müll befreit

Gemeinsame Sache in Steglitz-Zehlendorf : Freiwillige haben den Düppeler Forst vom Müll befreit

Anlässlich der Aktionstage haben 25 Helferinnen und Helfer das Naherholungsgebiet gesäubert. Viele sind inzwischen echte Müllprofis.

Freiwillige Helferinnen und Helfer bei der Putz-Aktion im Hundeauslaufgebiet Wannsee-Düppel.
Freiwillige Helferinnen und Helfer bei der Putz-Aktion im Hundeauslaufgebiet Wannsee-Düppel.Foto: Simon Buck

Im Hundeauslaufgebiet Wannsee-Düppel trafen sich 25 freiwillige Helfer, um das Naherholungsgebiet von Müll und Unrat zu befreien. Über 20 volle Müllsäcke kamen zusammen. Im Corona-Sommer war der Düppeler Forst mit seinen Stränden eine beliebte Party-Meile. Leider bleibt viel Müll liegen, und Wälder werden nicht von den Grünflächenämtern oder der BSR gesäubert.

Weil das Hundeauslaufgebiet im Sommer von 300 Hunden täglich genutzt wird, ist auch Hundekot ein großes Problem. Viele Hundebesitzer glauben, dass es im Wald keine Aufnahmepflicht gibt. Oder, noch schlimmer, lassen die Hundekotbeutel im Wald liegen oder hängen diese an die Bäume. „Wir haben die Freiwilligentage nun zum dritten Mal mitgemacht und sind inzwischen echte Müllprofis. Es hat wieder großen Spaß gemacht“, sagte Initiator Simon Buck. Tsp

Rischka-Fahren in Wannsee

Bei der Aktionsgruppe „Rikscha-Piloten“ kutschieren Freiwillige Senioren aus verschiedenen Einrichtungen in Wannsee per Rischka über den Berliner Mauerweg (Kai Meier, Michael Hüllenkrämer und eine weitere fLotte-Engagierte).
Bei der Aktionsgruppe „Rikscha-Piloten“ kutschieren Freiwillige Senioren aus verschiedenen Einrichtungen in Wannsee per Rischka...Foto: Corinna von Bodisco

Bewegungseingeschränkten Menschen das Recht auf Wind in den Haaren und soziale Teilhabe verschaffen – so lautet das Ziel des Vereins „Radeln ohne Alter e.V.“. Bei der Aktionsgruppe „Rikscha-Piloten“ kutschieren Freiwillige Senioren aus verschiedenen Einrichtungen in Wannsee per Rikscha über den Berliner Mauerweg.

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„Es ist kein gutes Gefühl, eingesperrt zu sein“, erinnert sich eine Seniorin an das Leben in der DDR. „Wer fährt uns denn hier?“, fragt sie weiter. Ein Gespräch zwischen Fahrer und Gefahrenen entsteht: Wie war das Leben in Berlin vor dem Mauerfall, wie ist es heute, 30 Jahre danach? Es gibt viel zu erzählen – im Fahrtwind, an der frischen Luft.

Die Aktion läuft noch bis zum 19. September an vier Terminen pro Tag. Interessierte Freiwillige können mit eigenem Rad mitfahren, Schnupperfahrten für künftige Piloten sind nach Absprache möglich. Anmeldung: diakonin@kirchengemeinde-wannsee.de Corinna von Bodisco

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