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Halbmarathon in Berlin : Ab Sonntagfrüh sind viele Straßen gesperrt

21 Kilometer laufen und rollen zahlreiche Sportler beim Halbmarathon am Sonntag. Hier der Service, Tipps, Zeiten.

Berliner Halbmarathon 2018: Die Halbmarathonläufer laufen am Berliner Dom vorbei.
Berliner Halbmarathon 2018: Die Halbmarathonläufer laufen am Berliner Dom vorbei.Foto: Christophe Gateau/dpa

34.000 Teilnehmer und zehntausende Zuschauer zieht es am Sonntag auf die Straßen zwischen Fernsehturm und Gedächtniskirche. Beim größten deutschen Halbmarathon messen sich auch im 39. Jahr nicht nur Läufer, sondern auch Skater, Rollis und Handbiker. Die wichtigsten Informationen über die Strecke, Straßensperrungen und Sicherheitsvorkehrungen sind in diesem Artikel zusammengetragen.

Die Straßensperrungen. Betroffen sind unmittelbar die Bezirke Mitte, Charlottenburg-Wilmersdorf, Tempelhof-Schöneberg und Friedrichshain-Kreuzberg. Die Sperrungen wurden ab Freitag, 20 Uhr, aufgebaut. Bis Montag sind einige Straßen im Tiergarten gesperrt - dazu zählt die Straße des 17. Juni beidseitig zwischen Großer Stern und Platz des 18. März. Auch rund um das Brandenburger Tor sind dann die Straßen nicht befahrbar. Die gesamte Laufstrecke wird am Sonntag ab 8.15 Uhr gesperrt; zuvor werden in der City weitere Straßen gesperrt. Die Verkehrsinformationszentrale und die Polizei raten, im Bereich der Veranstaltung auf Autos zu verzichten und die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen.

Die Umfahrungstipps. Logisch, zum Halbmarathon kommt man am Sonntag am einfachsten mit dem Fahrrad oder der S-, U- und Regionalbahn - Busse und Straßenbahnen der BVG sind auch von den Verkehrsbehinderungen betroffen. Wer das Auto nutzen muss, kann beispielsweise die Strecke im Tiergartentunnel und Kudamm-Tunnel queren - sie bleiben frei. "Der Verkehr von West nach Ost wird über Kurfürstendamm – Tauentzienstraße – Lietzenburger Straße – Kleiststraße – Bülowstraße ermöglicht", teilt die Polizei mit. Und die Autobahn ist ebenfalls eine Alternative.

Und im Osten? Mit "erheblichen und länger andauernden Verkehrsbehinderungen" rechnet die Polizei im letzten Abschnitt der Laufstrecke, "besonders im Bereich der 'City Ost'". Fußgänger und Radfahrer können die Strecke oft über die Tunnel der U-Bahneingänge queren.

Anwohnertipps. Rausgehen, mitfeiern. Aber vorher dran denken: Es gilt ein strenges Halteverbot - lieber noch mal an der Strecke nachgucken. Wer abgeschleppt wird, muss 125 Euro zahlen. Im vergangenen Jahr waren das nur während des Marathons 478 Autos. Hotline der Polizei: 4664–740790. 

Der Startschuss im Tiergarten. Der Startpunkt liegt auf der Straße des 17. Juni, zwischen Brandenburger Tor und kleinem Stern. Von Hauptbahnhof, Potsdamer Platz oder Friedrichsstraße läuft man knapp eine Viertelstunde.

Die Zeiten. Die Veranstaltung findet statt von 7.30 Uhr bis 14.30 Uhr. Um 9.30 Uhr gehen dort die Skater an den Start, um 9.55 Uhr Rollis und Handbiker und ab 10.05 in verschiedenen Wellen bis um 10.40 Uhr die Läufer. Ans Ziel kommen die Sportler auf der Straße des 17. Juni. Wer sie an verschiedenen Stellen anfeuern möchte, muss Folgendes mit einberechnen: Die schnellsten Skater benötigen für die Halbmarathondistanz etwa 30 Minuten, die schnellsten Läufer kommen nach rund 60 Minuten ins Ziel.

Tipps für Zuschauer. Eine beliebte Zuschauer-Strecke beginnt am Ernst-Reuter-Platz. Dort kann man sich die Skaterspitze anschauen und danach mit der U-Bahnlinie U2 zum Wittenbergplatz fahren. Je nachdem, wie schnell man ist, kann man auch hier noch die schnellsten Skater anfeuern, zumindest aber die Rollstuhlfahrer und die Läufer. Weiter geht es entlang der Strecke Richtung Zoologischer Garten. Von dort aus kann man wieder die U2 bis zum Potsdamer Platz nehmen, das große Läuferfeld sehen und danach zu Fuß ins Finish-Line-Village am Brandenburger Tor gehen.

Die Sicherheit. Damit dem Marathon-Erlebnis nichts im Wege steht, müssen im Start- und Zielbereich des Veranstaltungsgeländes Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Es dürfen deshalb keine Hunde, größere Gepäckstücke, oder andere sperrige Gegenstände wie Stühle, Megaphone, Fahrräder und Flaschen mitgenommen werden.

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