Peer-Helper – Ein Projekt gegen Jugendkriminalität in Neukölln

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Jugend hilft! : "Ein Preis für Jugendliche, die über den Tellerrand hinwegsehen“
Johann Stephanowitz

Die Neuköllner Peer-Helper.
Die Neuköllner Peer-Helper.Foto: Johann Stephanowitz

„Früher gab es es bei uns im Kiez Banden aus jugendlichen Ausländern, die geklaut und für Stress gesorgt haben“, erinnert sich Hassan (18) an die Zeit vor den Peer-Helpern. Ein Jugendleiter kam damals auf die Idee ein gemeinsames Fußballturnier zu veranstalten – mit riesiger Resonanz. Damals wurde auch Hassan als Peer-Helper vorgeschlagen und organisiert nun mit elf anderen Jugendlichen Workshops für andere Kinder. Es geht unter anderem ums Musik machen, Kochen, Basteln und Boxen. „Durch diese Angebote übernehmen die Jugendlichen Verantwortung und erweitern das Freizeitangebot der Kinder“, erklärt der Ausbildungsleiter Christian Hörr.

In den drei Jahren seitdem es das Projekt gibt, haben die Peer-Helper schon vieles bewirkt. „Vor fünf, sechs Jahren gab es viel Kriminalität und so, aber jetzt interessiert sich keiner mehr dafür. Die Stimmung ist ganz anders als damals," erzählt Hassan.

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