Kaufhaussterben in Berlin : Karstadt Sports am Kranzler Eck soll schließen

Nachdem Galeria Kaufhof Karstadt angekündigt hat, sechs Berliner Filialen zu schließen, sollen nun auch Karstadt Sports-Standorte wegfallen.

Der Eingang einer Karstadt Sports-Filiale.
Der Eingang einer Karstadt Sports-Filiale.Foto: Marc Tirl / dpa

Von den geplanten Schließungen der Kaufhof Karstadt-Warenhäusern könnte auch Karstadt Sports betroffen sein. 20 von den bundesweit 30 Filialen sollen geschlossen werden, darunter auch die Karstadt Sports-Filiale am Kranzler Eck. Das berichtete die "Berliner Morgenpost" am Sonntagmorgen.

Weiterhin soll auch einem Bericht des "Kölner Stadtanzeiger" zufolge die Hauptverwaltung von Karstadt Sports in Essen schließen.150 Mitarbeiter würden hier ihre Stelle verlieren.

Am Freitag war bekannt geworden, dass in Berlin sechs von elf Galeria-Karstadt-Kaufhof-Filialen geschlossen werden soll. Zudem soll die geplante Filiale in der Fußgängerzone in Tegel gar nicht erst öffnen.

Bundesweit sollen mehr als 60 Standorte von Galeria Karstadt Kaufhof wegfallen. Um welche es sich handelt, können Sie hier nachlesen.

Geschlossen werden sollen in der Hauptstadt die Standorte in Charlottenburg, Tempelhof sowie an der Müllerstraße in Wedding, im Ringcenter an der Frankfurter Allee, in Hohenschönhausen sowie die Filiale in den Gropius-Passagen in Neukölln.

Von den geplanten Schließungen bei Karstadt-Kaufhof in Berlin könnten nach Gewerkschaftsangaben rund 1000 von etwa 2100 Beschäftigten betroffen sein. Davon arbeiteten 650 direkt in den Warenhäusern, die übrigen in integrierten Geschäften sowie Feinkostabteilungen und Reisebüros, wie Verdi-Handelsexpertin Erika Ritter am Samstag sagte.

In Brandenburg seien nach jetzigem Stand 210 von 400 Beschäftigten betroffen. (Tsp)

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