Klimaschutz in Berlin : Mieterstrom soll gefördert werden

Um Großstädte mehr in den Klimaschutz zu integrieren, hat der Berliner Senat am Dienstag beschlossen, stärker in Mieterstrommodelle zu investieren.

Auf dem Dach der Max-Schmeling-Halle hat eine Berliner Energieagentur die größte Photovoltaikanlage auf einem öffentlichen Gebäude in Berlin errichten lassen.
Auf dem Dach der Max-Schmeling-Halle hat eine Berliner Energieagentur die größte Photovoltaikanlage auf einem öffentlichen Gebäude...Foto: Kitty Kleist-Heinrich

Mehr Solaranlagen auf den Dächern, bessere Bedingungen für Anlagenbetreiber von Kraft-Wärme-Kopplung, keine Deckelung von Mieterstrommodellen auf 100 KW-Anlagen und eine höhere Förderung auf 500 MW: Rot-Rot-Grün hat am Dienstag im Senat eine Bundesratsinitiative beschlossen, um urbane Zentren stärker in den Klimaschutz zu integrieren. Die Initiative soll am 21. September in den Bundesrat eingebracht werden. Energiesenatorin Ramona Pop (Grüne) sagte, Städte müssten mehr gegen die Klimakrise zu tun. Die bisherigen Regelungen aber würden zum Beispiel den Ausbau von Solarenergie behindern. Mieterstrommodelle sollten künftig auch für Gewerbegebäude und für ganze Quartiere ohne Begrenzung möglich sein.

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