Landesvorstand der Berliner CDU : Cerstin Richter-Kotowski soll im Amt bleiben

Die Bezirksbürgermeisterin von Steglitz-Zehlendorf soll stellvertretende Vorsitzende bleiben. Die Berliner CDU setzt auf Kontinuität - auch in weiteren Fällen.

Die Berliner CDU setzt bei der Aufstellung des Personals für den neuen Landesvorstand auf Kontinuität.
Die Berliner CDU setzt bei der Aufstellung des Personals für den neuen Landesvorstand auf Kontinuität.Foto: dpa

Der designierte CDU-Vorsitzende Kai Wegner setzt bei der Aufstellung eines Personaltableaus für den neuen Landesvorstand der Partei auf Kontinuität. Nachdem Wegner kurz vor Ostern erklärt hatte, dass Stefan Evers Generalsekretär der CDU bleiben soll, will Wegner auch Cerstin Richter-Kotowski, die schon unter Noch-Landeschefin Monika Grütters stellvertretende Vorsitzende der Berliner CDU war, im Amt halten. Das erfuhr der Tagesspiegel am Mittwoch aus Parteikreisen.

Die 47-jährige Richter-Kotowski ist seit 2016 Bezirksbürgermeisterin von Steglitz-Zehlendorf und war zuvor wiederholt Stadträtin. Neben der Verwaltungsjuristin ist auch der Neuköllner CDU-Kreischef Falko Liecke für einen der vier Stellvertreterposten vorgesehen. Liecke gilt als Hardliner seiner Partei und soll das konservative Profil schärfen.

Cerstin Richter-Kotowski soll das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden behalten.
Cerstin Richter-Kotowski soll das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden behalten.Foto: Thilo Rückeis

Offen bleibt, wer die übrigen beiden der insgesamt vier Stellvertreterposten besetzen wird. Wegner kündigte an, zeitnah sein Tableau präsentieren zu wollen und hatte bereits in der Vergangenheit angekündigt, den Frauenanteil im Vorstand halten und in der Gesamtpartei erhöhen zu wollen.

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