Mangel an Einsatzfahrzeugen : Notstand bei der Berliner Feuerwehr

Burkard Dregger, der Vorsitzende der Berliner CDU-Fraktion, kritisiert den Innensenator. Der Mangel an Fahrzeugen sei sehr gefährlich.

Feuerwehr im Einsatz. (Symbolbild)
Feuerwehr im Einsatz. (Symbolbild)Foto: dpa

Der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus, Burkard Dregger, reagierte auf den Tagesspiegelbericht über die fehlenden Einsatzfahrzeuge mit deutlichen Vorwürfen an den Innensenator: „Der Mangel an Einsatzfahrzeugen der Berliner Feuerwehr ist brandgefährlich. Derzeit bangen die Lebensretter um ihre Einsatzfähigkeit, da zu wenig Löschfahrzeuge zur Verfügung stehen. Und das gerade jetzt im Sommer, wenn die Waldbrandgefahr am höchsten ist und durch Grillpartys gefährliche Brände ausgelöst werden können. Der Innensenator spart an der falschen Stelle und gefährdet damit die Sicherheit der Berliner.

Wir haben im Rahmen der letzten Haushaltsberatungen für das Jahr 2018/2019 bereits Anträge in das Plenum eingebracht, um diese verheerenden Zustände abzustellen. Doch die Koalition hat unsere Vorschläge abgelehnt. Berlin braucht aber dringend neue Lösch- und Rettungswagen. Wir wollen nicht, dass unsere Stadt die Handlungslosigkeit des Senats ausbaden muss.“

Die CDU-Fraktion hatte über die Planungen der Koalition hinaus zu den Haushaltsberatungen für das Jahr 2018/2019 die Anschaffung eines zusätzlichen Lösch-Hilfefahrzeugs im Jahr 2019 für 610.000 €, 2 weitere Notarzteinsatzfahrzeuge (je eins für 2018 und 2019) mit jeweils 400.000 €, einen weiteren Hubrettungswagen in 2019 für 551.000 €, 3 weitere Rettungswagen in 2019 für 594.000 € sowie 2 Kindernotarzteinsatzfahrzeuge im Jahr 2018 für 360.000 Euro gefordert. Diese Anschaffungen seien in der Aufstellung der CDU gegenfinanziert gewesen.

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