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Melanie Reinsch wird Senats-Sprecherin : Journalistin der „Berliner Zeitung“ spricht bald für Müller

Die Journalistin Melanie Reinsch wird neue Sprecherin des Berliner Senats. Ihre Vorgängerin Claudia Sünder wünscht ihr „Nerven wie Drahtseile“.

Melanie Reinsch, 40 Jahre alt, arbeitet seit 2012 bei der Berliner Zeitung.
Melanie Reinsch, 40 Jahre alt, arbeitet seit 2012 bei der Berliner Zeitung.Foto: Berliner Zeitung/Mike Fröhling

Melanie Reinsch wird neue Sprecherin des Berliner Senats. Die Journalistin der „Berliner Zeitung“ folgt auf Claudia Sünder, die ihren Abschied bereits Anfang November angekündigt hatte. Sünder wechselt nach drei Jahren im Berliner Senat zurück in die Baubranche.

Die neue Sprecherin wurde in der heutigen Senatssitzung vorgestellt, sie soll sich auch in einer Redaktionssitzung der „Berliner Zeitung“ verabschiedet haben. Sie tritt ihren neuen Job am 1. März an und wird dann einen Monat lang gemeinsam mit Claudia Sünder die Geschäfte führen.

„Ich freue mich sehr auf die neuen Aufgaben im Roten Rathaus“, sagte Melanie Reinsch dem Tagesspiegel. „Das ist eine tolle Chance mit hoher Verantwortung und vielen Herausforderungen, die ich nun mit Spannung erwarte.“

Aktuelle Senatssprecherin Claudia Sünder wünscht ihr viel Glück

Claudia Sünder wünscht ihrer Nachfolgerin viel Erfolg: „Meister Yoda sagt in Star Wars: ,Tu' es - oder lass es bleiben. Versuchen zählt nicht.' Melanie Reinsch tut es und ich wünsche ihr allzeit die richtigen Worte und Nerven wie Drahtseile.“

Claudia Sünder hatte ihren Abschied bereits Anfang November bekanntgegeben.
Claudia Sünder hatte ihren Abschied bereits Anfang November bekanntgegeben.Foto: Paul Zinken/dpa

Melanie Reinsch ist stammt aus Niebüll in Schleswig-Holstein, hat eine Ausbildung als Mediengestalterin absolviert und Kommunikationswissenschaften studiert. Nach einem Volontariat bei der „Märkischen Oderzeitung“ wurde sie dort Lokalredakteurin, ehe sie 2012 als Online-Redakteurin und -Reporterin zur „Berliner Zeitung“ wechselte. Von 2015 bis 2018 berichtete Reinsch als bundespolitische Korrespondentin der DuMont-Hauptstadtredaktion für verschiedene Zeitungen. Seit 2018 war sie landespolitische Korrespondentin bei der „Berliner Zeitung“.

Viele Journalisten wechselten von der Zeitung zum Senat

Melanie Reinsch ist nicht die erste Journalistin der „Berliner Zeitung“, die in ein Sprecheramt im rot-rot-grünen Senat wechselt. Jan Thomsen, langjähriger landespolitischer Korrespondent, wurde Sprecher von Verkehrssenatorin Regine Günther (Grüne), Martin Klesmann und Iris Brennberger wechselten in die Pressestelle der Bildungsverwaltung von Sandra Scheeres (SPD), Stefan Strauß arbeitet seit dem Sommer in der Pressestelle von Sozialsenatorin Elke Breitenbach (Linke).

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