Nahverkehr : BVG will angeblich Stammkunden Rabatte gewähren

In der rot-roten Koalition gibt es offenbar Überlegungen für eine neue Tarifstruktur bei der BVG. Vergünstigungen für Schüler und Arbeitslose sollen erhalten bleiben, Touristen müssen jedoch draufzahlen.

Berlin - Der neuen Tarifstruktur nach sollen Stammkunden deutliche Rabatte erhalten. Außerdem sind für Empfänger von Arbeitslosengeld II statt des bisherigen Sozialtickets für 33,50 Euro ermäßigte Einzelfahrscheine im Gespräch, berichtet die "Berliner Morgenpost". Die Einzelfahrscheine sollen sich am Preis für ein Kinderticket von 1,40 Euro orientieren.

Ermäßigte Fahrscheine für Schüler und Geschwister sollen nach Angaben des Blattes erhalten bleiben. Um mehr Kunden anzulocken, wären Bonusaktionen zum Beispiel bei Sammelkarten eine Möglichkeit. Dagegen sollen Touristen mehr bezahlen, um die Einnahmen des hoch verschuldeten Unternehmens zu erhöhen.

Im Gespräch sei, Wochenendtickets zu verteuern. Die Verkehrsexperten von SPD und Linkspartei, Christian Gaebler und Jutta Matuschek, betonten, Ziel dürfe nicht eine ständige Preiserhöhung sein, sondern die BVG müsse neue Kunden gewinnen und ihre Einnahmen steigern. (tso/ddp)

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