Neues Stadtquartier : Pankower Tor: 2021 könnte losgebaut werden

Der Zeitplan für das Pankower Tor steht: Ab sofort läuft der städtebauliche Wettbewerb, in drei Jahren soll Baurecht geschaffen werden.

Der Plan für das "Pankower Tor".
Der Plan für das "Pankower Tor".Foto: BA Pankow

Es kommt Tempo in die Gestaltung des Pankower Tors: Im Sommer 2019 soll die Entscheidung über das Städtebauliche Konzept für das geplante Quartier fallen, ab 2021 könnte losgebaut werden.

Das gaben die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen und das Bezirksamt Pankow zum Auftakt des Bürgerbeteiligungsverfahrens am Freitag bekannt. Ab sofort wird demnach der städtebauliche Planungswettbewerb ausgeschrieben. Dieser läuft bis Januar. Auch Bürgerinnen und Bürger können ab sofort per Online-Dialog auf www.pankower-tor.de Wünsche und Ideen einbringen.

Um die Zukunft des Areals wird beinahe ein Jahrzehnt gerungen. Die Rahmendaten stehen seit April: Auf dem ehemaligen Rangierbahnhof Pankow sollen 2000 Wohnungen, mindestens eine dreizügige Schule, ein Einkaufszentrum an der Ostseite der Berliner Straße und ein Möbelmarkt an der Prenzlauer Promenade entstehen. Das sieht die Grundsatzvereinbarung zwischen dem Land Berlin, dem Bezirk Pankow und Grundstück-Eigentümer und Möbelhausbetreiber Kurt Krieger vor.

Westlich der Berliner Straße soll am Bahnhof Pankow ein Grünstreifen entstehen. Die Entscheidung über die Zukunft des Ost-Areals mit dem denkmalgeschützten Rundlokschuppen steht noch aus. Laut Krieger beträgt das Investitionsvolumen insgesamt mindestens 550 Millionen Euro.

Im Frühjahr 2019 soll laut Zeitplan die konkrete „Entwurfsphase“ für das Quartier beginnen, in der die eingebrachten Konzepte und Ideen in einen städtebaulichen Masterplan integriert werden. Im Sommer 2019 soll darüber eine Jury entscheiden und den prämierten Masterplan-Entwurf anschließend öffentlich vorstellen. Danach soll das Bebauungsplanverfahren eingeleitet werden.

Im April hatte Pankows Bürgermeister Sören Benn (Linke) noch davon gesprochen, dass sich „frühestens in vier, fünf Jahren“ die ersten Kräne drehen könnten. Der offizielle Zeitplan ist nun sogar noch etwas ambitionierter: Er gibt als „Zielsetzung“ die Vergabe des Baurechts im Jahr 2021 vor.

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