Newsletter am Sonnabend : Der „Checkpoint“ kommt jetzt auch am Wochenende

Tipps, Interviews, Lesestoff: Das Beste kommt zum Schluss der Woche. Eine Vorschau auf den neuen Tagesspiegel-Newsletter am Sonnabend.

Das Team vom Tagesspiegel Checkpoint um Chefredakteur Lorenz Maroldt am Askanischen Platz in Berlin.
Das Team vom Tagesspiegel Checkpoint um Chefredakteur Lorenz Maroldt am Askanischen Platz in Berlin.Foto: Kitty Kleist-Heinrich

Am Sonntagabend ist morgen wieder Montag. Und schon bevor er tatsächlich angebrochen ist, bemächtigt sich dieser Arbeitstag bereits der letzten Wochenendstunden, setzt einen innerlich unter Strom und man fragt sich, wo ist mein Wochenende geblieben?

Am Freitagnachmittag noch die Arbeitswoche abgeschlossen mit dem Gefühl, jetzt endlich mal Zeit zu haben für ... ja, wofür eigentlich? Was tun mit all der Zeit? Zack, schon ist wieder Montag und das vergangene Wochenende gleicht dem davor. Oder war es das davor?

Unbefriedigend, wenn man nicht aus sich herauskommt. Dazu Arthur Schopenhauer: „Was nun andererseits die Menschen gesellig macht, ist ihre Unfähigkeit, die Einsamkeit, und in dieser sich selbst, zu ertragen.“

Es gibt nur ein Gegenmittel: statt darauf zu warten, dass etwas geschieht, die Dinge selber in die Hand nehmen, gestaltend tätig werden. Um zu gestalten, muss man aber sein Material kennen. Und eben dabei hilft fortan der „Checkpoint“-Newsletter am Wochenende. Woraus sich dieses Wochenende zusammensetzt, das erfahren Abonnenten am Sonnabend, früh beim Kaffee oder schon im Bett, wie unter der Woche vom „Checkpoint“ gewohnt.

Natürlich gibt es zunächst die wichtigsten Kurzmeldungen, damit Sie schon vorher wissen, worüber die Stadt nachher so sprechen wird. Auch, was die Wochenendplanung des Regierenden Michael Müller mit der Digitalisierung von Tokio zu tun hat, wird Lorenz Maroldt in der ersten Ausgabe für Sie zusammenfassen.

Die neue Rubrik „Wochniks Wochenende“ gibt einen Einblick in den Kulturkalender, sei es Musik, Theater, Film, Ausstellung. Der Blick zielt nicht nur auf die großen Häuser, deren Plakate an jeder Ecke hängen, sondern schaut, was sich abseits der großen Öffentlichkeit abspielt – dorthin also, wo mitunter Trends entstehen, Debatten ausbrechen oder sich Fragen abzeichnen, die erst später in den Mittelpunkt der Gesellschaft rücken. Checkpointig kommentiert – aber nicht erst, wenn es vorbei ist, sondern sich mit den Dingen schon befassend, wenn sie noch im bloßen Ideenstadium stecken.

Was das Wochenende für Kulturschaffende bedeuten kann, hat uns die Intendantin des Theaterkombinats Hebbel am Ufer, Annemie Vanackere, erzählt – auch das lesen Sie diesen Sonnabend im „Checkpoint“.

Und für alle, denen das Selbermachen zu anstrengend ist, gibt es das Lesestück der Woche, das von interessanten Essays zur Gegenwart bis zu neu erscheinenden Romanen und Sachbüchern Lese- und zusätzlichen Nachdenkstoff liefert.

Empfehlungen für gutes Essen und Trinken gibt es selbstredend auch, damit bei all den Aktivitäten niemandem die Puste ausgeht. Auf jeden Fall dürfte unter alldem einiges dabei sein, wovon selbst alteingesessene Berliner noch nie gehört haben, Kategorie Vermischtes und Kurioses und „Ach, so was gibt es in dieser Stadt auch?“ – damit in Zukunft kein Wochenende mehr dem vorangegangenen gleicht. Thomas Wochnik

Mehr lesen? Jetzt E-Paper gratis testen!