Open-Air-Konzerte in Berlin : Von den Beatsteaks bis Helene Fischer

Klassik, Rap oder Rockmusik. In Berlin gibt es diesen Sommer eine vielfältige Auswahl an Open-Air-Konzerten. Hier ein kleiner Überblick.

Milena Reinecke
Heimspiel. Sänger Arnim Teutoburg-Weiß von den Beatsteaks aus Berlin.
Heimspiel. Sänger Arnim Teutoburg-Weiß von den Beatsteaks aus Berlin.Foto: imago/STAR-MEDIA

Sollte das Wetter so bleiben, können sich Berliner Musikfans diesen Sommer noch auf viele Musikveranstaltungen unter freiem Himmel freuen: Am 16. Juni findet in der Waldbühne das größte Schlagerfestival Deutschlands statt.

Von Marianne Rosenberg über Matthias Reim bis Jürgen Drews ist alles von Rang und Namen dabei, was zu einer „Schlagernacht der Superlative“ gehört. Die beginnt übrigens schon um 16 Uhr, dauert aber sieben Stunden. Karten für das Spektakel werden über Eventim für knapp 180 Euro angeboten.

Wer es lieber klassisch mag, aber auf die Waldbühne nicht verzichten will, kann am Sonntag darauf noch Karten für das alljährliche Saisonabschlusskonzert der Berliner Philharmoniker unter Leitung von Sir Simon Rattle erwerben.

Bei dessen Abschiedskonzert am 24. Juni werden neben dem traditionellen Schlusslied „Berliner Luft“ unter anderem Kompositionen von Aram Chatschaturjan, Gabriel Fauré und George Gershwin gespielt. Karten zum halben Preis von 32 Euro gibt es für die Generalprobe am 23. Juni, ansonsten kosten die Tickets ab 74 Euro aufwärts.

Nicht nur Klassik

Definitiv härter als bei den Philharmonikern geht es bei den Gigs der Beatsteaks zu: Das Open Air in der Wuhlheide am 25. August ist zumindest im offiziellen Handel schon ausverkauft. Für die Rolling Stones, die auf ihrer „No Filter 2018“-Tour vorbeischauen, gibt es noch Karten. Am 22. Juni spielen sie im Olympiastadion. Wer weiß, wie oft es das noch gibt – immerhin sind sie seit mehr als 50 Jahren aktiv.

Letztes Spiel. Sir Simon Rattle und die Berliner Philharmoniker.
Letztes Spiel. Sir Simon Rattle und die Berliner Philharmoniker.Foto: picture-alliance/Britta Pedersen/dpa

Der Juli startet mit dem Classic Open Air, das seit mehr als einem Vierteljahrhundert jeden Sommer auf dem Gendarmenmarkt stattfindet. Ab dem 5. Juli sind fünf Abende geplant, die Palette reicht von Wagner bis Funk, den ersten Abend bestreitet das Deutsche Filmorchester Babelsberg, das 100. Geburtstag feiert.

Ebenfalls im Juli können sich die Fans von Helene Fischer nach den fünf im Winter abgesagten Berlin-Konzerten auf ein spektakuläres Event im Olympiastadion freuen. Karten für das Konzert des Schlagerstars am 8. Juli gibt es ab 49 Euro.

Lollapalooza-Festival bietet Rap, Indie und Electro

Und Depeche Mode scheinen von ihrem Berliner Publikum nicht genug zu kriegen – erst vergangenen Juni spielten sie vor Gewitterkulisse im Olympiastadion: Nun planen sie wieder einen, nein, gleich zwei Freiluft-Gigs. Für beide Termine am 23. und 25. Juli in der Waldbühne gibt es noch wenige Restkarten.

Weniger düster, dafür zuweilen politisch mögen es die Fans der deutschen Band Kraftklub, die auf ihrer Tour zum 2017 erschienenen Album „Keine Nacht für Niemand“ am 4. August in der Waldbühne auftreten. Offiziell ist das Konzert zwar ausverkauft, aber mit Glück ergattert man vor Ort noch ein Ticket.

Die größte Dichte an Indie-, Rap- und Electro-Acts gibt es beim Lollapalooza-Festival am 8. und 9. September auf dem Maifeld am Olympiastadion. Tickets für beide Tage kosten 139 Euro, dafür gibt es Headliner wie The Weeknd und Kraftwerk, dazu Berliner Bands wie K.I.Z. und SXTN.

Mehr lesen? Jetzt E-Paper gratis testen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben