16-Jähriger aus Brandenburg : Jugendlicher zündet sich bei Befragung durch Polizei Joint an

Ein Schüler hat sich im Beisein von Beamten einen Joint angezündet. Die Polizisten kontrollierten ihn und fanden Drogenreste sowie ein Fallmesser.

Person beim Konsum von Marihuana. (Symboldbild)
Person beim Konsum von Marihuana. (Symboldbild)Foto: picture alliance / dpa

Halbstarker Auftritt mit Folgen: Ein 16-Jähriger aus der Nähe von Senftenberg (Oberspreewald-Lausitz) hat sich in der Nacht zum Montag bei einer Befragung durch Bundespolizisten in Görlitz (Sachsen) selbst in die Bredouille gebracht.

Wie die Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf mitteilte, zündete sich der Schüler im Beisein der Beamten einen Joint an und löste eine etwas umfangreichere Kontrolle aus.

In seiner Kleidung fand man ein Behältnis, an dem noch Reste von Drogen hafteten. Im Rucksack wurde ein verbotenes Fallmesser entdeckt.

[In unseren Leute-Newslettern berichten wir wöchentlich aus den zwölf Berliner Bezirken. Die Newsletter können Sie hier kostenlos bestellen: leute.tagesspiegel.de]

Beim Überprüfen der Personalien kam heraus, dass der Jugendliche schon mehrfach gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen hatte. Er wurde dem Jugendamt übergeben und muss sich nun wegen Drogenbesitzes und eines Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten. (dpa)