Autobahnreparatur in Berlin-Pankow : Zwei Jahre nur eine Spur auf der A114

Auf der A114 in Pankow wird es für fast drei Jahre nur noch eine Spur pro Richtung geben. Die Bauarbeiten wurden kurzfristig um eine Woche verschoben.

Noch rollt es auf der A114 auf zwei Spuren. Ab dem 19. März gibt es für knapp zwei Jahre pro Richtung nur eine Spur.
Noch rollt es auf der A114 auf zwei Spuren. Ab dem 19. März gibt es für knapp zwei Jahre pro Richtung nur eine Spur.Foto: Jörn Hasselmann

Die Verkehrsinformationszentrale teilte am Wochenende mit, dass der Start der Bauarbeiten auf der A114 verschoben wurde. Angekündigt war er für Montag, 12. März, nun soll es voraussichtlich am Montag, 19. März losgehen. Der genaue Termin soll in den kommenden Tagen feststehen. Zwischen der Anschlussstelle Schönerlinder Straße und dem Autobahndreieck Pankow wird es dann nur noch eine Spur pro Fahrtrichtung geben, und das für fast drei Jahre. Bis Ende 2020 soll die Brücke über den Außenring der Eisenbahn abgerissen und neu gebaut werden. Die 1974 errichtete Brücke "hat ihre Lebensdauer erreicht", teilte das bundeseigene Unternehmern Deges mit, das deutschlandweit größere Baustellen an Autobahnen koordiniert. Auf dem Zubringer vom Autobahnring A10 Richtung Prenzlauer Promenade sind täglich 37.000 Fahrzeuge unterwegs. In den kommenden Jahren werden sie länger brauchen. "Berliner müssen sich auf Staus oder zähen Verkehr einstellen“, teilte Deges-Sprecher Michael Zarth mit. Im Herbst hatte es für einen Monat bereits nur eine Spur pro Richtung gegeben. In dieser Zeit war der Fahrbahnbelag verstärkt worden, damit er der Belastung der kommenden drei Jahre gewachsen ist.

Dass nun mindestens eine Woche später begonnen werde, sei einer "kurzfristigen Optimierung des Bauablaufs" zu verdanken. Zunächst soll es bis Ende April jeweils nur eine Spur auf den jeweiligen Richtungsfahrbahnen geben. Anschließend werden beide Fahrstreifen auf die stadteinwärts führende Fahrbahn verlegt. Im Juni soll die erste Brücke der stadtauswärts führenden Fahrbahn abgerissen werden. Standstreifen gibt es auf der zu DDR-Zeiten gebauten A114 bekanntlich nicht, die Baustelle ist einen Kilometer lang. Denn bis zum Berliner Ring bekommt die A114 in diesem Abschnitt breitere Fahrbahnen, wie es sie schon am Dreieck Pankow gibt. Die zehn Millionen Euro Baukosten trägt der Bund.

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Die Deges plant und baut als Projektmanagementgesellschaft Bundesfernstraßen, in Berlin ist das Unternehmen auch verantwortlich für die Grundsanierung der A 111 sowie den Ersatzneubauten der Rudolf-Wissell-Brücke und der Westendbrücke an der A100.