Berlin-Friedrichshain : Toter aus Volkspark: Täter gesteht

Im Mai 2017 fanden Passanten einen 34-Jährigen tot im Volkspark Friedrichshain. Nun hat ein Mann aus Niedersachsen die Tat gestanden.

Polizei im Einsatz (Symbolbild).
Polizei im Einsatz (Symbolbild).Foto: Patrick Pleul/dpa

Spaziergänger fanden einen schwer verletzten Mann aus Südtirol Mitte Mai 2017 beim Kleinen Bunkerberg im Volkspark Friedrichshain. Die Passanten informierten sofort Polizei und Feuerwehr. Rettungskräfte bemühten sich um den Mann, aber sie konnten nichts mehr für ihn tun. Er starb kurze Zeit später an seine Stichverletzungen.

Die Berliner Polizei teilte am Dienstagmittag mit, dass ein Tatverdächtiger gestanden hat. Eine DNA-Spur hatte zu dem 34-Jährigen aus Cloppenburg in Niedersachsen geführt. In der Vernehmung räumte der Mann dann die Tötung ein und schilderte laut Polizei "Tatwissen".

Nach jetzigem Ermittlungsstand kannten sich Opfer und Täter nicht, heißt es von der Polizei. Sie dürften sich am Tatort zufällig begegnet sein. Das Motiv ist noch unklar.

Die Polizei geht aber davon aus, dass die psychische Erkrankung des Tatverdächtigen eine Rolle gespielt hat. Der Mann ist in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht. Das Landgericht Oldenburg hat ihn dort einweisen lassen, nachdem er im April 2018 seine Mutter getötet hatte. Der Tatverdächtige leidet unter massiven Wahnvorstellungen. (Tsp)

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