Besetztes Haus in Friedrichshain : Berliner Polizei bei Razzia in Liebigstraße mit Pyrotechnik beschossen

Ein Polizeiwagen wurde gegen 0.20 Uhr zunächst mit Steinen beworfen, anschließend durchsuchten 120 Beamten die Wohnung. Auch ein Hubschrauber wurde eingesetzt.

Das besetzte Haus an der Kreuzung Liebigstraße/Rigaerstraße.
Das besetzte Haus an der Kreuzung Liebigstraße/Rigaerstraße.Foto: Kai-Uwe Heinrich

Die Berliner Polizei hat am Samstagmorgen eine Durchsuchung in der Liebigstraße 34 durchgeführt und wurde dabei mit Gegenständen beworfen. Ausgangspunkt für die Ausschreitungen, waren Steinwürfe auf einen Polizeiwagen gegen 0.20 Uhr, wie die Polizei mitteilt. Die Beamten, die unverletzt gebliebenen waren, konnten die Wohnung, aus der geworfen wurde, lokalisieren. Nach dem ein richterlicher Durchsuchungsbeschluss ausgestellt wurde, rückten mehrere Beamte in das besetzte Haus der Liebigstraße 34 an.

In der Wohnung wurde niemand angetroffen, jedoch fanden die Polizisten neben Vermummungsutensilien auch Wurfgeschosse, Steine, Farbbomben und Flaschen. Alle Gegenstände wurden sichergestellt. Während des Einsatzverlaufs wurden die Beamten aus einem gegenüber liegenden Haus mit Pyrotechnik und Farbbomben beschossen, wobei ebenfalls niemand verletzt wurde. Bei dem Einsatz waren rund 120 Beamte und auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt. (Tsp)

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