Brandstiftung in Berlin : Mehrere Autos stehen in der Nacht in Flammen

Fünf Autos sind in der Nacht zu Freitag an verschiedenen Orten in Berlin in Brand gesetzt worden. Weitere Fahrzeuge wurden beschädigt.

Levi E. Fischer
Feuerwehr im Einsatz. (Symbolbild)
Feuerwehr im Einsatz. (Symbolbild)Foto: dpa

In der Nacht zu Freitag sind in Berlin mehrere Autos in Brand gesetzt worden. Die Polizei geht in allen Fällen von Brandstiftung aus. Die Feuerwehr sprach von einer ungewöhnlichen Häufung.

Der erste Brand wurde gegen 22:40 Uhr aus der Maxie-Wander-Straße in Marzahn-Hellersdorf gemeldet. Eine 19 Jährige bemerkte ein brennendes Wohnmobil und informierte umgehend die Feuerwehr. Doch das Fahrzeug brannte aus - noch bevor die Rettungskräfte es löschen konnten.

Der Zweite Brand wurde gegen Mitternacht am Wildenbruchplatzes in Neukölln gemeldet. Ein Anwohner wurde gegen Mitternacht durch laute Knallgeräusche und lautes Lachen geweckt. Aus dem Fenster sah er einen brennenden BMW. Auch ein daneben geparkter Opel wurde durch die Feuerhitze beschädigt.

Nur ein paar Minuten später brannte in der um die Ecke liegenden Laubestraße ein Mercedes. Auch hier wurde ein daneben stehender Mini durch die Hitzeeinwirkung beschädigt. Bei einem der Fahrzeuge handelte es sich um einen Elektro-Auto. Daher sei der Einsatz komplizierte gewesen, hieß es.

Gleich mehrere Anwohner der Neumannstraße in Pankow bemerkten gegen 3 Uhr früh einen brennenden VW und alarmierten Polizei und Feuerwehr. Die Rettungskräfte konnten das Feuer löschen, jedoch nicht verhindern, dass die Flammen auf zwei andere Fahrzeuge erfassen.