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Fremdenfeindlicher Zwischenfall in der U7 : Tatverdächtiger und zwei Opfer gefunden

Der 29-Jährige hatte im November 2017 ein bisher unbekanntes Paar mit fremdenfeindlichen Aussagen beleidigt. Die Polizei hatte mit Videosequenzen gefahndet.

Der Tatverdächtige ließ sich aufgrund von Hinweisen aus der Bevölkerung ermitteln. Der 29-Jährige soll im November 2017 ein Paar in einer U-Bahn fremdenfeindlich beleidigt haben. Das bisher unbekannte Paar, eine 45-Jährige und ein 51-Jähriger, hat sich erst nach Hinweisen aus dem eigenen Freundeskreis bei der Polizei gemeldet.

Mit der Veröffentlichung einer Videosequenz hatte die Polizei Berlin um Mithilfe bei der Suche nach den Beteiligten gebeten. Den bisherigen Ermittlungen zufolge betrat der abgebildete Mann am 5. November 2017 kurz vor 3 Uhr einen Waggon der U-Bahnlinie 7 am Bahnhof Neukölln mit einer glühenden Zigarette.

Anschließend setzte er sich in die Nähe der bislang ebenfalls unbekannten Opfer, eine Frau und einen Mann. Nachdem er von dem Mann auf sein Rauchen angesprochen wurde, soll er das Pärchen fremdenfeindlich beleidigt haben. Eine Gruppe junger Männer im Alter von 20 bis 27 Jahren hat sich daraufhin in das Geschehen eingemischt, woraufhin der Tatverdächtige vermutlich Reizgas in deren Richtung sprühte. Verletzt wurde niemand. Am U-Bahnhof Blaschkoallee stieg der Unbekannte dann aus. (tsp)

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