In Supermarkt in der Uckermark : Mann weist auf Maskenpflicht hin und wird geschlagen

In einem Supermarkt in Schwedt/Oder haben Jugendliche einen Mann verprügelt. Im Berliner Bezirk Marzahn gab es einen Tag später einen ähnlichen Vorfall.

Mitarbeiterinnen in einem Supermarkt tragen Schutzmasken, während sie Regale mit Waren bestücken (Symbolbild).
Mitarbeiterinnen in einem Supermarkt tragen Schutzmasken, während sie Regale mit Waren bestücken (Symbolbild).Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Ein Mann hat in einem Supermarkt in Schwedt (Uckermark) eine Gruppe von Teenagern auf die Maskenpflicht hingewiesen und ist dafür verprügelt worden. Zwei 18-Jährige und ein 16-Jähriger seien am Freitag ohne den vorgeschriebenen Mund- und Nasenschutz in dem Supermarkt gewesen, als der 40-Jährige sie ansprach, wie die Polizei am Montag mitteilte. Einer der drei attackierte den Mann daraufhin, ein Zeuge ging dazwischen. Als der Mann dann aus dem Markt trat, sei er von den 18-Jährigen zu Boden geschubst, getreten und geschlagen worden, hieß es weiter. Polizisten fassten die Angreifer, von denen sich einer bei dem Geschehen selbst leicht verletzte und von Rettungskräften behandelt werden musste.

Am Samstag gab es einen ähnlichen Vorfall im Berliner Bezirk Marzahn: Dort hatte ein Paar einen 53-Jährigen vor einem Supermarkt verprügelt, weil dieser auf den fehlenden Mund-Nasen-Schutz hingewiesen hatte. (Tsp/dpa)