Kriminalität in Werder : Nachbar gesteht tödliche Schüsse

Am Freitagabend wurde in Werder ein Mann mit einer Schrotflinte erschossen. Der Täter wurde wenig später gefasst. Jetzt nannte er das Motiv für die Tat.

Am Freitagabend war in einem Hinterhof in Werder die Spurensicherung bei der Arbeit. Dort war ein Mann erschossen worden.
Am Freitagabend war in einem Hinterhof in Werder die Spurensicherung bei der Arbeit. Dort war ein Mann erschossen worden.Foto: Julian Stähle/dpa

Am Freitagabend ist in Werder (Havel) ein 58-jähriger Mann erschossen worden. Nach Mitteilung der Polizei hat ein 60-jähriger Nachbar des Mannes die Tat inzwischen gestanden. Der mutmaßliche Täter gab als Motiv persönliche Differenzen an, die er mit dem Opfer gehabt habe.

Wie die Polizei mitteilte, soll er mindestens zweimal mit einer Schrotflinte geschossen haben, die er seinen Angaben zufolge Mitte der neunziger Jahre illegal erworben hat. Zur Tatzeit war der Mann erheblich alkoholisiert, weshalb er auch nicht sofort vernommen werden konnte. Am Samstag wurde Haftbefehl gegen ihn erlassen.

Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos

Die Tat hat sich am frühen Freitagabend gegen 18 Uhr in einem Hinterhof in der Brandenburger Straße ereignet. Nachbarn alarmierten die Polizei. Den Angaben zufolge ist das Opfer noch am Tatort an seinen schweren Verletzungen gestorben. Die Versuche der Rettungskräfte, den Mann zu reanimieren, hatten keinen Erfolg.

Der Täter war zunächst geflohen, konnte aber wenig später in einer Straße in der Umgebung des Tatorts festgenommen werden. (Tsp)