Nach Leichenfund in Charlottenburg : Verdächtiger in Untersuchungshaft

Nachdem am Donnerstag ein Toter mit schweren Stichverletzungen in Grunewald gefunden worden ist, sitzt nun ein Tatverdächtiger in Untersuchungshaft.

Kriminalbeamte sind nach dem Leichenfund in der Halenseestraße im Einsatz.
Kriminalbeamte sind nach dem Leichenfund in der Halenseestraße im Einsatz.Foto: Paul Zinken/dpa

Nachdem ein lebloser Mann mit schweren Stichverletzungen am Donnerstag in Charlottenburg gefunden worden war, haben am Montagnachmittag Zielfahnder der Polizei einen 50-jährigen Verdächtigen am S-Bahnhof Babelsberg festgenommen. Die Ermittlungen dauern an.

Der Tote war an einem illegalen Zeltlager in einer Böschung an der Halenseestraße gefunden worden. Nach Tagesspiegel-Informationen handelt es sich bei dem Toten um einen 51 Jahre alten Letten. Seine Leiche soll erhebliche Stichverletzungen am Oberkörper aufgewiesen haben, die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus.

Vor den tödlichen Stichen soll es zu einem Streit zwischen dem Opfer und weiteren Personen gekommen sein. Mit wem der Tote gestritten hatte, war zunächst unklar. In einer gemeinsamen Meldung gaben Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstagnachmittag bekannt, dass nun ein Verdächtiger in Untersuchungshaft sitzt. Zielfahnder der Polizei hatten am Montagnachmittag gegen 16.25 Uhr einen 50-Jährigen am S-Bahnhof Babelsberg festgenommen. Der bereits mit Haftbefehl gesuchte Mann kam am Dienstag vor einen Richter, der den Haftbefehl wegen Totschlags verkündete. Die Ermittlungen dauern an. (Tsp)