Nach Unfall in Berlin-Mitte : Rollerfahrer im Krankenhaus gestorben

Er ist der 16. Verkehrstote in Berlin in diesem Jahr: Am Freitag ist ein 41-jähriger Rollerfahrer an seinen Verletzungen gestorben.

Rettungsdienst in Einsatz (Symbolbild).
Rettungsdienst in Einsatz (Symbolbild).Foto: Kai-Uwe Heinrich

Ein Rollerfahrer ist eine Woche nach einem Unfall in Berlin-Mitte an seinen Verletzungen im Krankenhaus gestorben. Passanten hätten den 41-Jährigen am 21. Februar auf dem Gehweg der Chausseestraße gefunden und noch versucht, ihn wiederzubeleben, teilte die Polizei am Montag mit. Rettungskräfte hätten den „vermutlich Gestürzten“ ins Krankenhaus gebracht, wo er am vergangenen Freitag gestorben sei.

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Der Mann könnte nach bisherigen Erkenntnissen mit einem Elektroroller gestürzt sein, sagte ein Polizeisprecher. Hinweise auf andere an dem Unfall beteiligte Verkehrsteilnehmer gebe es bisher nicht. Um welches Gefährt es sich genau handelte - einen Elektroroller mit Sitzbank oder einen Tretroller -, blieb zunächst unklar. In Berlin sind nach Polizeiangaben seit Jahresbeginn 16 Menschen im Straßenverkehr ums Leben gekommen.

Die Polizei sucht nach Zeugen. Wer den Unfall beobachtet oder Erste Hilfe geleistet hat, soll sich bei der Polizeidirektion 5 in der Friesenstraße 16 in Kreuzberg oder bei jeder anderen Polizeistelle melden. (mit dpa)