Neukölln und Treptow : Mehrere Raubtaten durch Maskierte mit Eisenstangen  

Am Donnerstagabend beraubten jeweils drei maskierte Männer verschiedene Geschäfte in Neukölln und Treptow. Ein Tatzusammenhang wird derzeit geprüft.

Polizeieinsatzwagen. Symbolbild.
Polizeieinsatzwagen. Symbolbild.Foto: dpa

Am Donnerstagabend raubten jeweils drei maskierte Männer einen Supermarkt in Baumschulenweg sowie einen Bäcker und ein Vereinslokal in Neukölln aus. Dabei waren sie jeweils unter anderem mit Eisenstangen bewaffnet. Die Polizei ermittelt derzeit, ob es einen Zusammenhang zwischen den Taten gibt.

Gegen 19.20 Uhr betraten drei Männer einen Supermarkt in der Hänselstraße. Dabei sollen sie "Überfall" gerufen und einem 55-jährigen Mitarbeiter Reizstoff ins Gesicht gesprüht haben. Anschließend schlugen sie ihm nach Polizeiangaben mit einer Metallstange auf die Hand. Der Mitarbeiter wehrte sie mit einem Werbeaufsteller ab und schlug die drei Männer in die Flucht. Er wurde dabei leicht verletzt.

Gegen 19.50 Uhr sollen laut Angaben eines Mitarbeiters drei zum Teil maskierte Männer dann einen Backshop in der Finowstraße überfallen haben. Zwei der Täter sollen sofort nach Betreten des Ladens mit Eisenstangen auf den 65-Jährigen eingeschlagen haben. Als dieser daraufhin zu Boden ging, schlugen die Täter offenbar ohne Erfolg auf die geschlossene Kasse und anschließend weiter auf den Mitarbeiter ein. Der dritte Täter ging dann dazwischen. Anschließend flohen die drei Männer. Der Mitarbeiter lehnte eine ärztliche Behandlung ab.

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Gegen 20 Uhr betraten dann drei maskierte Täter ein Vereinsheim in der Aronsstraße. Dort sollen sie die Bedienung und fünf Gäste mit Hämmern und einer Eisenstange bedroht haben. Die Männer sollen sofort auf einen 80-jährigen Gast eingeschlagen haben, der versucht haben soll, in ein Hinterzimmer zu entkommen. Anschließend forderten sie von allen Anwesenden deren Wertgegenstände. Nachdem die Täter dann laut Angaben der Polizei Geld aus den Portemonnaies des Kellners und einiger Gäste entwendet hatten, versuchten sie vergeblich die Geldspielautomaten zu öffnen. Anschließend flohen die Täter. (Tsp)