Prenzlauer Berg : Arnimplatz nach Rasierklingenfund erneut gesperrt

Wieder wurden auf dem Pankower Spielplatz gefährliche Gegenstände gefunden. Nun soll eine Firma den Sand bis in die Tiefe reinigen.

Auf einem Kinderspielplatz in Pankow wurden Reißzwecken gefunden (Symbolbild).
Auf einem Kinderspielplatz in Pankow wurden Reißzwecken gefunden (Symbolbild).Foto: imago/fossiphoto

Mehrmals wurden auf dem Spielplatz am Arnimplatz in Prenzlauer Berg in den letzten Wochen gefährliche Gegenstände gefunden, mehrmals ließ der Bezirk den Spielplatz sperren und von Mitarbeitern des Straßen- und Grünflächenamtes reinigen. Seit dem jüngsten Rasierklingenfund ist der Spielplatz erneut gesperrt: Das Bezirksamt hat eine Reinigungsfirma beauftragt, die den Sand in dieser Woche auch in den tieferen Schichten reinigen soll, sagte eine Sprecherin. Die Spezialisten sollen sicherstellen, dass alle Verunreinigungen beseitigt sind, so die Sprecherin.

In den letzten Wochen seien neben den Rasierklingen auch Glasscherben und Nadeln im Sand gefunden worden. Die Polizei ermittle wegen versuchter Körperverletzung. Erst vor einer Woche verletzte sich eine Frau auf dem Spielplatz mit einer Nadel am Fuß, als sie mit ihren Kindern im Sand spielte. Anfang August waren auf dem Spielplatz Reißzwecken gewunden worden.
Stadtrat Vollrad Kuhn (Grüne) vermute, so die Sprecherin, es könne sich bei den Tätern um Anwohner handeln, die sich von den Kindern gestört fühlen. Pankows Bezirksbürgermeister Sören Benn (Linke) verurteilte die Taten in der „Berliner Morgenpost“ als „asoziales Verhalten“. Wer so etwas tue, solle aus Pankow fortziehen.