Raser in Berlin-Mitte gefasst : BMW nach illegalem Rennen beschlagnahmt

Erneut ist die Polizei gegen ein illegales Autorennen vorgegangen. Sie stoppte einen 22-Jährigen, der zuvor durch Mitte gerast war.

Foto: Patrick Pleul/dpa

Nach einem Autorennen in der Nacht zu Montag hat die Polizei den BMW eines 22-Jährigen Rasers beschlagnahmt. Außerdem musste er seine Fahrerlaubnis abgeben. Kurz Nachmitternacht hatten Polizisten beobachtet wie sich, wie sich ein weißer Mercedes und ein schwarzer BMW auf der Invalidenstraße in Mitte ein Rennen lieferten.

Die Autos rasten in Richtung Hauptbahnhof und bogen dann in den Tiergartentunnel ein. Laut Polizei ließen die Fahrer dort immer wieder die Motoren aufheulen und Auspuffanlagen dröhnen. An der Tiergarten- Ecke Ben-Gurion-Straße stoppten die Polizisten schließlich den BMW. Sie beschlagnahmten den Führerschein und den Wagen des 22-Jährigen. Gegen ihn wird nun, wie es im Polizeibericht heißt, wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ermittelt.

Wie berichtet, ist die Zahl der registrierten, illegalen Autorennen stark gestiegen. Seit der Gesetzesverschärfung im Oktober 2017 stoppte die Polizei 150 Autorennen, also etwa 18 pro Monat. In den Jahren vor der Verschärfung waren es monatlich im Durchschnitt nur sechs. Die meisten Anzeigen gab es auf dem Kurfürstendamm, gefolgt von der Stadtautobahn.  (Tsp)