Zu niedrige Brücke : Zwei Frauen bei Schiffsunfall schwer verletzt

Mit einem Floß wollte eine Gruppe die sogenannten Russenbrücke in Köpenick passieren. Zwei Frauen, die sich auf dem Dach des Floßes befanden, stürzten.

Ein Floß auf der Havel in Berlin (Symbolbild).
Ein Floß auf der Havel in Berlin (Symbolbild).Foto: Michele Galassi

Bei einem Schiffsunfall in Rahnsdorf sind am Sonnabend zwei Frauen schwer verletzt worden. Beim Passieren einer Brücke stürzten sie vom Dach auf den Boden eines Floßes, mit dem sie im Alten Spreearm unterwegs waren.

Wie die Polizei mitteilte, war ein 59-Jähriger gegen 17.15 Uhr mit einem Floß im Alten Spreearm in Richtung Müggelspree unterwegs. Neben dem Schiffsführer befanden sich noch sechs Frauen im Alter von 50, 55, 57, 60, 61 und 68 Jahren auf dem Wasserfahrzeug. Während sich die 55-Jährige und die 68-Jährige auf dem Dach befanden, hielten sich die anderen vier Frauen am Bug auf und der Schiffsführer im Fahrstand.

Als sich das Floß der Russenbrücke näherte, bemerkten die beiden Frauen, dass sie auf dem Dach liegend mit dem Wasserfahrzeug nicht unter der Brücke durchpassten, riefen dies den anderen Frauen sowie dem Schiffsführer zu und wollten sich in Sicherheit bringen. Während der Schiffsführer versuchte, das Floß anzuhalten, gelang es den Frauen nicht, sich zu retten.

Das Floß schob sich mit Restgeschwindigkeit unter der Brücke hindurch und die Frauen stürzten vom Dach auf den Boden des Floßes. Dabei verletzten sie sich schwer. Die 55-Jährige erlitt Beinverletzungen, die 68-jährige Frau verletzte sich an den Beinen, Rücken und Kopf. Rettungssanitäter versorgten die Frauen zunächst am Ort und brachten sie anschließend zu stationären Behandlungen mit Rettungswagen in Krankenhäuser.