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Zwei 500-Kilogramm-Blindgänger : Weltkriegsbomben in Oranienburg entschärft

Am Donnerstag wurden in Oranienburg erneut zwei Weltkriegsbomben entschärft. Der Sperrkreis bestand seit 8 Uhr, der Bahnverkehr war stundenlang unterbrochen.

Ein Evakuierungsbus bei der Entschärfung einer Weltkriegsbombe in Potsdam. In Oranienburg müssen 5100 Menschen ihr zu Hause verlassen.
Ein Evakuierungsbus bei der Entschärfung einer Weltkriegsbombe in Potsdam. In Oranienburg müssen 5100 Menschen ihr zu Hause...Foto: ZB

In Oranienburg wurden am Donnerstag zwei 500-Kilogramm-Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Rund um den Oranienburger Treidelweg stand ab 8 Uhr ein ein Kilometer weiter Sperrkreis. Denn dort wurden im Laufe des Tages zwei 500 Kilogramm schwere Weltkriegsbomben entschärft. Bis etwa 19 Uhr können die 5100 Bewohner des Umkreises nicht in ihre Wohnungen, wie die Stadt Oranienburg mitteilte. Nach Informationen der Märkischen Allgemeinen wurde gegen 15 Uhr die erste Bombe entschärft, eineinhalb Stunden später die zweite. Um 16:40 Uhr soll der Sperrkreis aufgehoben werden.

Wegen der Sperrung kam es zu weitreichenden Einschränkungen im S-Bahn- und Regionalbahnverkehr. Die S1 verkehrte voraussichtlich von 8 bis 19 Uhr nicht zwischen den Stationen Birkenwerder und Oranienburg. Ein Schienenersatzverkehr ist eingerichtet. Regionalzüge durften den Bahnhof Oranienburg noch bis 10 Uhr durchfahren, halten werden die betroffenen Regionalzüge RE 5 und RB 20 aber auch nicht. Der RB12 wird bis 19.30 Uhr gar nicht zwischen Berlin Ostkreuz und Oranienburg fahren, die Züge des RB25 enden bis 20 Uhr in Berlin Lichtenberg. Auch die Havel-Oder-Wasserstraße ist bis 19.00 Uhr für die gesamte Schifffahrt gesperrt.

Bei den Weltkriegsbomben handele es sich um zwei amerikanische Bomben mit intakten chemischen Langzeitzündern.

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