• Rammstein sendet Signal an LGBT-Bewegung: Gitarristen küssen sich bei Moskauer Konzert

Rammstein sendet Signal an LGBT-Bewegung : Gitarristen küssen sich bei Moskauer Konzert

Erst in Polen, dann in Moskau: Rammstein schickt erneut eine Botschaft an die LGBT-Bewegung.

Kolja Troyke
Till Lindemann, Frontsänger der deutschen Rockband Rammstein, singt in der Commerzbank-Arena.
Till Lindemann, Frontsänger der deutschen Rockband Rammstein, singt in der Commerzbank-Arena.Foto: Boris Roessler/dpa

Rammstein ist aktuell auf großer Stadiontour in Europa. Im Moskauer Luschniki-Stadion spielte die Band vor 81.000 Menschen. Dabei sendete Rammstein wieder ein Signal für die Rechte von Schwulen und Lesben.

Wie auf den Social-Media-Posts zu sehen ist, küssen sich der Rammstein-Gitarrist Paul Landers mit seinem Band-Kollegen Richard Kruspe während des Konzerts in Moskau auf den Mund. 

Nachdem die Band in Polen ein klares Statement für die LGBT-Bewegung abgegeben hat, zeigen sie nun auch in Moskau öffentlich ihre Haltung.

Der Kuss auf der Bühne wurde von Rammstein in Russland nicht ohne Grund gewählt. In Russland werden Schwule und Lesben diskriminiert und physisch angegriffen. Die Akzeptanz hat sich gegenüber Homosexuellen seit der Perestroika in Russland kaum verändert. In der russischen Gesellschaft gibt es große Vorbehalte gegenüber Schwulen und Lesben. Diese werden häufig nicht akzeptiert und diskriminiert.

Rammstein hat durch den öffentlichen Kuss in Moskau wie zuvor in Polen ein Zeichen für Schwule und Lesben gesetzt.

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