Regierungsbildung in Brandenburg : SPD setzt Sondierungen fort

Die CDU hat sich sortiert, die Sondierungen gehen weiter. Wird es Kenia oder R2G? Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) strebt nach Einigung bei Knackpunkten.

Dietmar Woidke (m, Ministerpräsident), Mike Bischoff (SPD-Landesfraktionsvorsitzender), Katrin Lange (stv. SPD-Landesvorsitzende)
Dietmar Woidke (m, Ministerpräsident), Mike Bischoff (SPD-Landesfraktionsvorsitzender), Katrin Lange (stv. SPD-Landesvorsitzende)Foto: Soeren Stache/dpa

Die Brandenburger SPD will in ihren Sondierungsgesprächen mit den möglichen Partnern CDU, Linke und Grüne über strittige Punkte für eine Dreier-Koalition sprechen.

Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sagte am Mittwoch in Potsdam: „Es geht darum, dass die Gespräche von letzter Woche noch weiter vertieft werden. Es haben sich bestimmte Punkte herausgeschält, in denen wir Einigung erzielen müssen.“ Die SPD spreche erst mit der CDU, dann mit der Linken und danach mit den Grünen.

Als realistische Optionen gelten ein rot-schwarz-grünes Bündnis mit sechs Stimmen Mehrheit im Landtag sowie ein rot-grün-rotes Bündnis mit einer Stimme Mehrheit. Die CDU sondiert mit neuer Führung: Nach dem Rücktritt von Landes- und Fraktionschef Ingo Senftleben war Michael Stübgen vom Vorstand einstimmig als kommissarischer Landeschef bestimmt und Jan Redmann von der Fraktion einstimmig als Vorsitzender gewählt worden.

Stübgen sagte am Mittwoch mit Blick auf diese Entscheidungen: „Deutlicher können wir es nicht darstellen.“ (dpa)

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