Sanierungspläne : Charité gibt über 20 Standorte auf

Mit Standortschließungen will die Berliner Charité die Sanierung des Bettenhochhauses am Campus Mitte finanzieren. Insgesamt soll die Betriebsfläche um rund 30 Prozent reduziert werden.

Berlin - Der Erlös aus dem Immobilienverkauf solle in dringend notwendige Investitionen fließen, darunter die Sanierung des Hochhauses am Campus Mitte, sagte ein Sprecher des Klinikums nach einer Sitzung des Aufsichtsrates. Zugleich sollen die Operations- und Intensivbereiche am Campus Benjamin Franklin erneuert und ein Neubau für die so genannte Vorklinik in Mitte errichtet werden.

Der Vorstand hatte dem Aufsichtsrat den Abschlussbericht zum Betriebs- und Flächennutzungskonzept vorgestellt. Mit diesem Masterplan "Charité 2015" und der Fortschreibung des Unternehmenskonzeptes "Charité 2010" sind nach Angaben des Sprechers die "entscheidenden Weichen für die Zukunft" gestellt. "Die Charité hat nun die Grundlage für die Investitionsplanung bis ins Jahr 2011 gelegt", sagte Vorstandschef Detlev Ganten. Dabei konzentriere sich die Charité "im Wesentlichen" auf die Entwicklung der Hauptstandorte Virchow-Klinikum, Mitte, Benjamin Franklin und Buch.

Wissenschaftssenator und Aufsichtsratschef Jürgen Zöllner (SPD) sagte, das Kontrollgremium habe den Bericht "sehr wohlwollend zur Kenntnis genommen". Das Konzept könne wesentlich dazu beitragen, die Charité zum "Innovationsmotor der Gesundheitsstadt Berlin" weiterzuentwickeln. (ddp)

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