SPD : „Charlottenburg-Wilmersdorf muss Heimat der Hertha bleiben“

Hertha BSC hat den Bau eines Fußballstadions am Rand des Olympiaparks vor Augen. Dafür setzt sich nun auch die SPD in Charlottenburg-Wilmersdorf ein.

Stadionträume. So könnte eine neue Hertha-Arena aussehen.
Stadionträume. So könnte eine neue Hertha-Arena aussehen.Simulation: dpa

Die SPD Charlottenburg-Wilmersdorf hat sich dafür ausgesprochen, dass Hertha BSC seine Heimspiele weiterhin in Charlottenburg-Wilmersdorf austragen kann – in einem neuerrichteten reinen Fußballstadion. „Klar ist, dass Charlottenburg-Wilmersdorf Heimat der Hertha bleiben muss“, teilte die Partei in einer Pressemitteilung am Freitag mit. „Dabei präferiert die Kreis-SPD das Olympiastadion als traditionelle Spielstätte.“

Sollte ein derartiger Umbau im Konsens von Verein, Land und Bezirk nicht möglich sein, wolle die SPD in Charlottenburg-Wilmersdorf den Wunsch des Vereins nach einem weiteren Hertha-BSC-Stadion im Berliner Olympiapark unterstützen.

Der Beschluss SPD stelle dabei eine Reihe von Bedingungen, die den Interessen aller Betroffenen nach eigener Aussage gerecht werden soll. „Für die 24 betroffenen Wohnungen sollen Lösungen gefunden, Anwohner durch eine Stadionparkzone besser geschützt und der Olympiapark besser zugänglich gemacht und noch besser für Breiten- und Leistungssport genutzt werden“, heißt es in der Mitteilung.

Mit dem Beschluss solle sich der Landesparteitag der Berliner SPD im März befassen. (Tsp)

Zwölf Newsletter, zwölf Bezirke: Unsere Leute-Newsletter aus allen Berliner Bezirken können Sie hier kostenlos bestellen: leute.tagesspiegel.de


Mehr lesen? Jetzt E-Paper gratis testen!

6 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben