Tarifkonflikt : Verdi lehnt Angebot der BVG ab

Kommt es wieder zu Warnstreiks im Berliner Nahverkehr? Laut einem Bericht konnten sich BVG und Gewerkschaften am Dienstagabend nicht einigen.

Nach dem Warnstreik Mitte Februar gingen am Dienstag die BVG-Tarifverhandlungen in die nächste Runde.
Nach dem Warnstreik Mitte Februar gingen am Dienstag die BVG-Tarifverhandlungen in die nächste Runde.Foto: Britta Pedersen/dpa

Die Gewerkschaft Verdi hat das Angebot der BVG im Tarifstreit abgelehnt. Das berichtet der RBB. Die BVG habe den Beschäftigten bei der Verhandlungsrunde am Dienstag demnach zwölf Prozent mehr Lohn in den kommenden fünf Jahren angeboten, womit die Verhandlungsführer nicht einverstanden waren. Ob es in Berlin weitere Streiks geben soll, wolle Verdi erst in der nächsten Woche entscheiden.

Beim ersten Ausstand waren am 15. Februar von der Nacht bis zum Mittag fast alle Berliner Linienbusse sowie sämtliche Straßen- und U-Bahnen in den Depots geblieben. Die BVG-Beschäftigten und die Angestellten des BVG-Tochterunternehmens Berlin-Transport beklagen, sie würden im bundesweiten Vergleich am schlechtesten bezahlt. Viele empfinden das als doppelt ungerecht, weil die Lebenshaltungskosten vor allem wegen der massiv steigenden Mieten in Berlin stärker wachsen als in anderen Regionen. (Tsp)

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