Tempelhof-Schöneberg : Im Volkspark Mariendorf dümpelt Müll im Teich

Der Volkspark Mariendorf sieht nach dem sonnigen Wochenende wieder übel aus. Überall liegt Müll. Leider gehört der Park nicht zum Pilotprojekt der Stadtreinigung.

Müll im Volkspark Friedrichshain
Auch im Volkspark Friedrichshain ist der Müll nach den Wochenenden ein Problem.Foto: picture alliance / dpa

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Drei Tage lang wird an diesem Wochenende im Volkspark Mariendorf gerockt. Was die einen lieben, nervt manche Anwohner. Denn laut und krachend ist das kleine Festival im Stadion des Parks schon. Aber es ist doch nur der eine Termin im Jahr, das sollte man in einer toleranten Stadt dann auch einmal hinnehmen. Überhaupt nicht hinzunehmen ist jedoch, wie der Volkspark nach einem sonnigen Wochenende ausschaut. Er gehört zu den traurigen Beispielen für regelmäßigen Vandalismus. Bereits am Sonntagmorgen liegt überall Müll – Flaschen, Papier, Essensreste - auf den Wegen oder dümpelt im Teich. Der Rettungsring ist rausgerissen und treibt ebenfalls auf dem Wasser. Die Papierkörbe quellen über.

Müll, Dreck und Vandalismus in Berlin
"Hier ein mit äußerster Gewalt abgerissener BSR-Behälter in der Soldiner Straße", schreibt uns Norbert Wendt aus Gesundbrunnen. "Vermüllen allein ist wohl langweilig, Vandalismus schafft da Abwechslung!"Weitere Bilder anzeigen
1 von 223Foto: Norbert Wendt
31.08.2018 09:37"Hier ein mit äußerster Gewalt abgerissener BSR-Behälter in der Soldiner Straße", schreibt uns Norbert Wendt aus Gesundbrunnen....

Ohnehin ist alles beschmiert: Stromkästen und Bänke, auf die man sich gar nicht mehr setzen möchte. Vor einigen Jahren waren Tierquäler unterwegs, die die Enten und Schwäne attackierten. Inzwischen gibt’s dort keine Schwäne mehr. Die BSR reinigt jetzt seit gut einem Monat in einem Pilotprojekt stadtweit zehn Parks. Der Mariendorfer Volkspark gehört nicht dazu. Leider. Dringend notwendig wäre es.
rocktreff.debsr.de


Sigrid Kneist arbeitet seit 1990 als Redakteurin in der Berlin-Redaktion des Tagesspiegels. Vor 20 Jahren hätte sie sich nicht vorstellen können, dass sie ein Jahr später aus dem Kreuzberger Graefekiez nach Mariendorf ziehen und dort bis heute bleiben würde. Wenn Sie Anregungen, Kritik, Wünsche, Tipps haben, schreiben Sie ihm bitte eine E-Mail an leute-s.kneist@tagesspiegel.de.

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