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Terror in Berlin : Anti-Terror-Einheit GSG9 soll zweiten Standort in Berlin bekommen

Um die "anhaltende terroristische Bedrohung" besser bekämpfen zu können, soll die Einsatztruppe um ein Drittel vergrößert werden.

Polizisten der Antiterroreinheit GSG 9 2012 in Bonn während einer Vorführung vor dem ehemaligen Kanzleramt.
Polizisten der Antiterroreinheit GSG 9 2012 in Bonn während einer Vorführung vor dem ehemaligen Kanzleramt.Foto: Oliver Berg/dpa

Für den zweiten bundesweiten Standort der GSG 9 in Berlin soll die Anti-Terror-Einheit der Bundespolizei um ein Drittel aufgestockt werden. Das sagte GSG 9- Kommandeur Jérome Fuchs dem RBB. Offizielle Angaben über die Größe der Elitetruppe gibt es nicht, doch sie wird intern mit 400 Mann beziffert. Demnach würde die Einheit um rund 130 Beamte aufgestockt werden, die künftig in Berlin stationiert werden. Fuchs sagte, die größte Herausforderung sei es, nun geeigneten Nachwuchs zu finden. Nicht nur die Polizeibehörden der Länder klagen über Probleme, fähigen Nachwuchs zu finden, sondern auch die Bundeswehr.

Schmidt-Knobelsdorf-Kaserne als möglicher Standort

Für den zweiten bundesweiten Standort der GSG 9 – sowie weitere Spezialeinheiten der Bundespolizei – läuft es auf einen Neubau auf dem Gelände der früheren Schmidt-Knobelsdorf-Kaserne in Spandau hinaus. Von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) ist das Areal als einziger „grundsätzlich geeigneten Standort für eine dauerhafte Unterbringung der neuen Dienststelle“ vorgeschlagen worden. Dazu wurde der Bundespolizei nun auch eine Machbarkeitsstudie vorgelegt. Eine abschließende Entscheidung darüber ist jedoch noch nicht getroffen worden, hieß es am Montag.

Das brandenburgische Blumberg gleich hinter der nordöstlichen Stadtgrenze, wo bereits die Anti-Terror-Einheit BFE+ stationiert ist, kommt für die Führung der Bundespolizei nicht in Frage. Die GSG 9 soll wegen der Terrorgefahr in der Bundeshauptstadt für die „schnelle Reaktionsfähigkeit“ in der Stadt stationiert werden.

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