Tipps aus den Bezirken : Das sind Berlins beste Eisdielen

Brausepulver zum Schlecken, edle Vanille ohne Chichi, und ein süßer Döner. Wo schmeckt das Eis besonders gut? Eine Kostprobe der Bezirke.

der Bezirksnewsletter-Redaktion
Runde Sache. Ausgefallen oder bodenständig-traditionell - für jeden Geschmack findet sich in Berlin der passende Eisladen.
Runde Sache. Ausgefallen oder bodenständig-traditionell - für jeden Geschmack findet sich in Berlin der passende Eisladen.Foto: Christin Klose/dpa

Kalt und lecker, das gibt's in ganz Berlin. Die Autorinnen und Autoren unserer zwölf Bezirksnewsletter (hier kostenfrei abonnieren) kennen die besten Adressen.

Friedrichshain-Kreuzberg

Wo, wenn nicht im kinderreichen Graefekiez, sollte es das beste Eis Kreuzbergs geben? Eben. Fast schon am Kottbusser Damm findet sich ein echtes Kleinod: Im Eiscafé Francesco Vigneri gibt es italienisches Speiseeis aus eigener Herstellung, die Sitzmöglichkeiten – ausschließlich vor der Tür – sind leider sehr begrenzt. Besonders gut ist hier die Geschmacksrichtung Milchschnitte. Achtung: Auf der Markise steht „Lido Eis“, laufen Sie nicht aus Versehen vorbei!

Wer es etwas gehobener mag, stoppt um die Ecke bei Lecko Mio: Dort ist die Eiscreme auch vegan erhältlich, nämlich auf Kokosmilch-Basis, und das kleine Café ist liebevoll eingerichtet. Wände und Sitzkissen in Pastelltönen, tolle Lampen im Industrialdesign, echte Blumen auf den Tischen. Das Auge isst schließlich mit. Nele Jensch
Eiscafé Francesco Vigneri, Böckhstraße 27, 11-21 Uhr. Lecko Mio, Graefestraße 80, 12-20 Uhr. U-Bhf Schönleinstraße

Steglitz-Zehlendorf

Uwe Marchlowitz ist überzeugter Eisesser und Eismacher: Seit 2010 betreibt er in Zehlendorf-Mitte sein Eis-Café Alte Backstube. Erdnuss in Begleitung, Griechischer Joghurt mit Honig, Tag und Nacht und Bergpfirsich heißen einige der Sorten, die er und sein Team selbst herstellen. Am letzten Schultag bot er das bei Kindern beliebte Brausepulver-Eis an. „Es hat eine Weile gedauert, bis das geschmeckt hat“, erzählt er über die Entwicklung im hauseigenen Eis-Labor. Aktuell ist Kalter-Hund-Eis im Angebot – was nicht verwundert, ist der Kuchen doch eine weitere Spezialität des Cafés.

Hier gibt's den Kalten Hund auf dem Kuchenteller - und manchmal noch kälter in der Waffel.
Hier gibt's den Kalten Hund auf dem Kuchenteller - und manchmal noch kälter in der Waffel.Foto: Boris Buchholz

Eine Kugel reguläres Eis kostet 1,30 Euro, die Spezialsorten sind, weil aufwendiger in der Herstellung, für 1,50 Euro pro Kugel zu haben. Kommen Sie lieber in den Ferien in die Alte Backstube: Nach Kitaende und Schulschluss bildet sich oft eine lange Schlange – am Einschulungs- und Zeugnistag muss man reservieren, um einen Sitzplatz zu ergattern. Die Alte Backstube ist zu einer Eis-Institution geworden. Zu recht. Boris Buchholz
Alte Backstube, Martin-Buber-Straße 18, Mo-Sa 9 - 21 Uhr, So 10 - 21 Uhr, S Zehlendorf

Spandau

Warum nicht mal nach Kladow, runter an den Hafen? Fischbrötchen hier, ein Drink dort, Sonne satt und hinterher ’ne Kugel Eis. Da kann der Hafen nix, da muss man den Berg hinauf ins Dorf und bei „Eiskrem hausgemacht“ stoppen. Den Familienbetrieb von Brigitte Knop gibt es seit 2009, gegenüber dem Skulpturengarten von Volkmar Haase. Empfehlenswert ist die Sorte Kaffee, lecker mit Stückchen im Waffelbecher. Nicht so süß und klebrig, eher stark wie eiskalter Espresso zum Löffeln – perfekt bei Hitze.

Auch richtig klasse: Eine Kugel Türkischer Honig mit Nüssen. Übrigens: „Ab 2020 ziehen wir runter an die Havel“, steht auf einem Schild überm Tresen. Wohin genau, wird noch nicht verraten. Die Havel ist jedenfalls lang. André Görke
Sakrower Kirchweg 1-3, 11-20 Uhr, Fähr- und Bushaltestelle Alt-Kladow

Pankow

Die Eisdiele Hokey Pokey ist inzwischen ein Besuchermagnet in Prenzlauer Berg. Wer die lange Schlange in der Stargarder Straße meiden will, wird seit kurzem auch etwas weiter nördlich fündig: in der Berliner Straße 49 in Pankow. Auch dort bietet Inhaber Niko Robert köstliches, cremiges Eis in allerlei Geschmacksrichtungen wie Salzkaramell oder dunkle Schokolade an.

Eiskönig Niko Robert zieht mit seinen zwei "Hokey Pokey"-Läden Naschkatzen an.
Eiskönig Niko Robert zieht mit seinen zwei "Hokey Pokey"-Läden Naschkatzen an.Foto: Kitty Kleist-Heinrich

Die Auswahl ist so groß, dass es jedes Mal schwer fällt, sich zu entscheiden. An heißen Tagen kommt beispielsweise ein Sorbet aus Grapefruit am besten – nicht zu schwer, nicht zu süß. Die Süße der sahnigen Eiscreme, gepaart mit gesalzenen Pistazien aus dem sizilianischen Bronte ergibt dagegen eine perfekte Melange an Tagen, an denen es ein wenig mehr sein darf. Patricia Wolf
Hokey Pokey, Stargarder Straße 72 (S- und U-Bhf Schönhauser Allee), 12-22 Uhr, und Berliner Straße 49 (U-Bhf Vinetastraße), 13-19 Uhr

Lichtenberg

Der Kampf gegen Rassismus wird in Lichtenberg auch an der Eisdielentheke geführt. Und das kam so: Gönül Glowinski und ihr Partner betreiben das Eis-Kaffee im Weitlingkiez. Im April 2018 wurden die beiden Opfer einer rassistischen Attacke: Zwei Männer haben einen Pitbull auf sie gehetzt. Im Anschluss hatte es Solidaritätsveranstaltungen vor dem Eisladen gegeben, an der auch zahlreiche Politikerinnen und Politiker teilnahmen. „Eis essen gegen Nazis“ war das Motto. Die mutmaßlichen Täter konnten zwar ermittelt, aber nicht bestraft werden, es fehlte laut Staatsanwaltschaft an handfesten Beweisen.

Gönül Glowinski serviert Eis gegen Rechts in Lichtenberg.
Gönül Glowinski serviert Eis gegen Rechts in Lichtenberg.Foto: Robert Klages

Der Weitlingkiez war lange als Nazi-Hochburg bekannt. Heute scheint er dieses Image abgeschüttelt zu haben, doch ab und an zeigt sich, dass es noch nicht ganz vorbei ist. Daher kann es nie schaden, bei Gönül Glowinski Eis gegen Nazis zu essen. Man kann natürlich auch Kuchen essen gegen Nazis oder Kaffee trinken gegen Nazis. Robert Klages
Eis-Kaffee, Margaretenstraße 27, 10-19 Uhr, S- und U-Bhf Lichtenberg

Charlottenburg-Wilmersdorf

Seit drei Generationen verkauft die italienischstämmige Familie Faldon in mehreren Berliner Läden ihr selbstgemachtes Eis (siehe auch Reinickendorf). Mit der Faldon Eismanufaktur neben dem Rathaus Charlottenburg machte sich der junge Valentino Faldon vor drei Jahren selbstständig, nachdem er schon als Teenager im elterlichen Betrieb gearbeitet hatte. Besonderen Wert legt er auf hochwertige Zutaten, von denen die meisten aus ökologischer Landwirtschaft stammen. Die Milch für seine Kreationen liefert die „Gläserne Molkerei“ in Brandenburg, die Pistazien sind sizilianischen Ursprungs. Alles ist frei von Aroma-, Konservierungs- oder Farbstoffen.

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm - darum hat ein Faldon-Sprössling seinen eigenen Eisladen eröffnet.
Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm - darum hat ein Faldon-Sprössling seinen eigenen Eisladen eröffnet.Foto: Cay Dobberke

Ein Schild verkündet: „Unsere Produktion findet ausschließlich hier in unserem hauseigenen Labor statt.“ In gewisser Weise passt das Wort „Labor“ auch, denn Valentino Faldon experimentiert oft und gerne mit neuen Geschmackssorten. Neben Klassikern wie Vanille, Schokolade oder Stracciatella gibt es derzeit beispielsweise Heumilch-Honig-Mohn oder das reichhaltige „Better than Snickers“ mit Erdnüssen, belgischer Schokolade und hausgemachtem Karamell. Cay Dobberke
Faldon Eismanufaktur, Otto-Suhr-Allee 104, 11- 20 Uhr, U-Bhf Richard-Wagner-Platz

Neukölln

„Gehen wir ins Eiscafé Diggi.“ Gar nicht so unwahrscheinlich, dass man das hört, wenn man auf der Hermannstraße unterwegs ist. Bei „Diggi“ handelt es sich aber nicht nur um einen gängigen, liebevoll verwendeten Kosenamen im Neuköllner Straßenslang, sondern auch um eine Eisdiele.

Ein Besuch lohnt sich nicht nur wegen des Wortwitzpotenzials, sondern vor allem wegen der bunten Toppings, die aufs Stracciatella- oder Mangoeis gestreut werden können: Aus der Vitrine lachen einen Oreokekse, Blaubeeren, Weintrauben und Krokant an. Wer richtig Hunger hat, bestellt eine der üppigen Waffeln mit Bananen, Erdbeeren, Schokostückchen und Haselnusscreme. Gönn dir, Diggi! Maria Kotsev
Eiscafé Diggi, Hermannstraße 42-43,10-22 Uhr, U-Bhf Boddinstraße

Tempelhof-Schöneberg

Vanilleeis ist wahrscheinlich das am meisten unterschätzte Eis. Da kippt man Schoko- oder Himbeersauce drüber oder serviert es als Grundlage mit Erdbeeren. Dabei ist Vanilleeis eigentlich eine kleine Kostbarkeit, wenn es richtig gemacht wird. Der Rohstoff, die Vanille, ist derzeit eines der teuersten Gewürze und wird deswegen oft nur sparsam eingesetzt oder durch Aromastoffe ersetzt. Bei der Eisfee ist das anders: Dort zahlt man einen Aufschlag von 40 Cent pro Portion und bekommt dafür ein Eis, das nach Vanille schmeckt.

Bloß kein Chichi bei der Eisfee in Tempelhof.
Bloß kein Chichi bei der Eisfee in Tempelhof.Foto: Sigrid Kneist

Vier Läden hat die Eisfee, drei davon in Tempelhof-Schöneberg. Das Eis wird frisch produziert. Man beschränkt sich in der Regel auf Sorten ohne viel Chichi, produziert die Sorbets mit einem hohen Fruchtanteil. Einer der Klassiker ist der Berliner Bär – Vanilleeis mit Karamell und Brownies. Anders als in den meisten anderen Eisdielen bekommt man keine Kugeln, das Eis wird mit einem Spatel in den Becher oder die Waffel gefüllt. So kann man auch schon bei der kleinsten Portion für 1,30 Euro zwei Geschmackssorten probieren. Sigrid Kneist
Eisfee, Akazienstraße 3, 12-21 Uhr, U-Bhf Eisenacher Straße / Dürerplatz 3 (S-Bhf Friedenau), 12-19 Uhr, und Manfred-von-Richthofen-Straße 3 (U-Bhf Platz der Luftbrücke), 12-19 Uhr

Treptow-Köpenick

Wenn es heiß wird, zieht es viele Köpenicker zu Da Dalt. So klein die Eisdiele auch ist, übersehen kann man sie kaum, man muss nur der Schlange folgen. Ihr Ruf ist über die Grenzen Friedrichshagens hinaus bekannt. Lange warten muss man trotzdem nicht. Eine 15-Leute-Schlange ist innerhalb von zehn Minuten abgearbeitet. Mehr als 20 Sorten Milcheis und Sorbet bietet Da Dalt an, dazu Eisbecher mit Früchten, Alkohol, Frucht- und Schokosoßen, Rumrosinen und vielem mehr, die in ihrem Preis-Leistungsverhältnis einmalig sind – leider, weil es kein Café mit Sitzplätzen, nicht im Glas, sondern in der umweltunfreundlichen Plastikvariante oder, viel besser, in der köstlichen Waffel, die randvoll gefüllt wird. Es gibt übrigens auch Waffel-Muschelschalen, wie früher. Simone Jacobius
Da Dalt, Bölschestraße 94, 10-22 Uhr, S-Bhf Friedrichshagen

Reinickendorf

Die Eis-Empfehlungen der Bezirksnewsletter-Leser zeigen: In Reinickendorf ziehen die Klassiker immer noch. Regina Amith-Borchart, Birgit Neusch und Brigitte Walcebok schwören auf die Eisdiele Dolce Vita von Franco Faldon in Frohnau. Schön ist, dass man in dieser Gegend sein Eis auch gleich auf dem breiten Gehweg schlecken oder sich dazu auf ein Mäuerchen setzen kann.

In Hermsdorf lohnt laut Newsletter-Leserin Agnes Wronski-Keizers ein Abstecher bei der Eisdiele von Filippo Faldon, sie empfiehlt die Sorten Pistazie, Mango und Schwarze Johannisbeere. Keine klassische Eisgegend ist der Süden Reinickendorfs, in der Nähe des Flughafens.

Aber Eis-Schober in der Auguste-Viktoria-Allee loben Georgia Künecke und Peter Schrader – vor allem die Sorten Joghurt und Orange. Richtung Lübars liegt die Eisdiele Mariella. Falls sich schon mal jemand im Sommer beim Vorbeifahren in Richtung Dorfanger gewundert hat, warum da immer so viele Menschen stehen: das ist wegen Eissorten wie Vanille-Basilikum, Pistazie mit Weißer Schokolade oder Griechischer Joghurt. Unbedingt hingehen, meint Leser Matthias Eigenbrodt. Gerd Appenzeller
Dolce Vita, Welfenallee 7, 10-20 Uhr, S-Bhf Frohnau. Faldon, Heinsestraße 54, 10-21 Uhr, S-Bhf Hermsdorf. Eis-Schober, Auguste-Victoria-Allee 45, 11-20 Uhr, U-Bhf Scharnweberstraße. Mariella, Zabel-Krüger-Damm 37, 11-19 Uhr, S-Bhf Waidmannslust

Mitte

Gute Nachrichten für Fans von Sorten wie Karamel Sutra und Chunky Monkey: Der beliebte amerikanische Eishersteller Ben & Jerry’s hat seinen ersten Laden in Berlin eröffnet, in der Nähe des Rosenthaler Platzes. Neben den bekannten gibt es dort auch Sorten, die es im Supermarkt nicht zu kaufen gibt. Alle sind cremig lecker, gemischt mit Keksstücken, Käsekuchen und anderen Köstlichkeiten. Sitzen kann man drinnen und draußen, die Einrichtung ist kiezgerecht hip mit Holzmöbeln und Industrielampen gestaltet.

Vom Supermarkt in den Kühltresen- so gibt's Ben & Jerry's jetzt in Mitte.
Vom Supermarkt in den Kühltresen- so gibt's Ben & Jerry's jetzt in Mitte.Foto: Julia Weiss

Bei der Eröffnung am 4. Juli, dem amerikanischen Unabhängigkeitstag, standen die Leute jedenfalls Schlange – da gab es aber auch eine Kugel gratis. Mittlerweile ist der Laden zwar immer noch gut besucht, aber nicht mehr überrannt. „Es kommen vor allem Touristen“, sagt ein Verkäufer. Das mag an der Gegend liegen, vielleicht aber auch am Preis. Ein Kugel kostet stolze 2,20 Euro. Bestellen kann man auch gemischte Eisbecher mit Sahne und Topping. Und das aktuelle Spezial: einen Eis-Döner, das Berliner Pendant zum Spaghetti-Eis. Julia Weiss
Ben & Jerry's Scoops and Café, Weinbergsweg 24, 12-20 Uhr, U-Bhf Rosenthaler Platz

Marzahn-Hellersdorf

Wie hip ein Bezirk ist, zeigt sich auch an seinen Eissorten. In Eisdielen, die im Trend liegen wollen, darf es deshalb an Walnuss-Feige, Blueberry-Cheesecake oder saisonal auch Spargel nicht mangeln. Eine kleine Umfrage unter den Leserinnen und Lesern des Bezirksnewsletters zeigt: In Marzahn-Hellersdorf, das bloß nicht hip sein will, kommt solches Eis auch allmählich an. Das Hippe wird normal. Klassische, aber auch exotische Sorten gibt es bei Eis Michel in der Oberfeldstraße 148 in Biesdorf, das Tina Gonzalez empfiehlt, integriert ins italienische Restaurant La Strada. Die Kugel gibt’s hier noch für einen Euro und für Nostalgiker: Softeis.

Viele gute Bewertungen in Onlineportalen bekommt auch „Der Eisladen“ in der Bausdorfstraße 65 in Kaulsdorf. Hier soll sogar schon schwarzes Vanilleeis gesichtet worden sein, kennt man ja sonst eher aus Kreuzberg. Das Café Krümelkeks ist bei Mitgliedern des Grünen-Kreisverbands besonders beliebt, wie Geschäftsstellen-Mitarbeiterin Elisa Rahn berichtet. Das Eltern-Kind-Café liegt ganz in der Nähe ihres Büros: in der Allee der Kosmonauten 151f, es gibt auch vegane Sorten. Also, ab sofort jeden Tag Veggie-Day in Marzahn. Ingo Salmen
Eis Michel, Oberfeldstraße 148, 12-21 Uhr, S-Bhf Springpfuhl. Der Eisladen, Bausdorfstraße 65, 10-19 Uhr, S-Bhf Kaulsdorf. Café Krümelkeks, Allee der Kosmonauten 151f, 9-19 Uhr, S-Bhf Poelchaustraße

Und das sind unsere Bezirkstipps für die schönsten Dachterrassen, tollen Picknickplätze, lauschigsten Biergärten und spritzigsten Badestellen.

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