Verkehr in Berlin und Brandenburg : Autofahrer stehen seltener, aber länger im Stau

Laut der Staubilanz des ADAC standen Autofahrer in Berlin 2019 doppelt so lange im Stau wie im Vorjahr. Auch in Brandenburg verlängerte sich der Stillstand.

Stau auf der A100 in Richtung Norden in Höhe der Abfahrt Tempelhofer Damm.
Stau auf der A100 in Richtung Norden in Höhe der Abfahrt Tempelhofer Damm.Foto: imago/Frank Sorge

Berliner und Brandenburger haben im vergangenen Jahr zwar weniger oft, aber dafür deutlich länger in Staus gestanden.

In der Hauptstand stieg die Gesamtdauer der gemeldeten Staus auf Autobahnen auf rund 22 300 Stunden, wie aus der Staubilanz des ADAC hervorgeht. Damit standen Autofahrer im Vergleich zu 2018 doppelt solange im Staus. Gleichzeitig sank die Anzahl der Staumeldungen um neun Prozent auf rund 24 000. Setzt man die Länge des Berliner Autobahnnetzes ins Verhältnis zu Staumeldungen- und stunden schnitt Berlin bundesweit am schlechtesten ab.

Auch in Brandenburg stehen Autofahrer länger im Stau

Auch auf den Brandenburger Autobahnen nahm die Anzahl der Staus ab. 2019 standen die Autofahrer dort rund 22 200 Mal in Staus. Während die Stauanzahl im Vergleich zum Vorjahr um sieben Prozent sank, standen die Autofahrer zehn Prozent länger in Staus. Mehr als 18 500 Stunden bestimmte Stillstand oder stockender Verkehr den Verkehr auf Brandenburgs Autobahnen.

Bundesweit nahm die Gesamtdauer der Staus auf Autobahnen um knapp 14 Prozent zu. Insgesamt stockte der Verkehr 2019 bundesweit 521 000 Stunden lang. (dpa)

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