Wählergunst in Berlin : Prognose: SPD verliert in den Bezirken

Laut einem Internetportal rutschen die Genossen im Berliner Osten ab – mit Verlusten von fast 10 Prozentpunkten. Die Linke legt berlinweit um 3,7 Prozent zu.

SPD-Mitglieder auf einer Demonstration unter dem Motto "Stoppt den Hass! Stoppt die AfD".
SPD-Mitglieder auf einer Demonstration unter dem Motto "Stoppt den Hass! Stoppt die AfD".Foto: imago/Emmanuele Contini

Die SPD verliert in den Bezirken an Zustimmung. Das geht aus dem Trend des Internetportals Wahlkreisprognose hervor. Im Vergleich zur Wahl der Bezirksverordneten im September 2016 rutscht die SPD im Osten enorm ab – in Lichtenberg um fast 10 Prozentpunkte auf 12 Prozent, in Marzahn-Hellersdorf um 7 auf 11 Prozent und in Friedrichshain-Kreuzberg um 6 auf 11 Prozent – im Schnitt ein Minus von 6 Prozent im Osten, im Westen von 3,6 Prozent, berlinweit von 4,4 Prozent.

Der Gewinner: Die Linke legt berlinweit um 3,7 Prozent zu. Außer in den Hochburgen Treptow-Köpenick, Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg gibt in allen Bezirken Zuwächse zwischen drei Prozent und neun Prozent wie in Friedrichshain-Kreuzberg. Die CDU muss stadtweit minimale Verluste hinnehmen – ein leichtes Plus im Osten, ein kleines Minus im Westen.

Die Grünen legen um zwei Prozent zu. Und die AfD verliert zwei Prozent im Westen und legt zwei Prozent im Osten zu, wo sie hinter der Linken zweitstärkste Kraft ist. Im Westen führen die Grünen knapp vor SPD und CDU. Berlinweit ergibt sich ein Patt: SPD, CDU, Linke und Grüne sind gleichauf – knapp unter 20 Prozent vor AfD (13,5) und FDP (7).

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