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Weihnachtsgeschäft: Verkaufsoffene Sonntage in der Vorweihnachtszeit
Volle Geschäfte und dichtes Gedränge auf den Straßen: In der Vorweihnachtszeit öffnen traditionell viele Geschäfte an verkaufsoffenen Sonntagen. Wo kann man am Advent shoppen gehen?
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In Brandenburg locken in den kommenden Wochen zahlreiche Städte und Gemeinden mit verkaufsoffenen Sonntagen zum Weihnachtsshopping. In der Landeshauptstadt Potsdam sei der 1. Advent am 30. November sowie der 3. Advent am 14. Dezember vorgesehen, sagte eine Sprecherin der Stadtverwaltung. Auch in anderen Städten wie Brandenburg an der Havel, Neuruppin, Schwedt und Guben gibt es bereits am ersten Adventssonntag Shopping-Angebote.
Am zweiten Adventswochenende bestehen im Zusammenhang mit den jeweiligen Weihnachtsmärkten in Frankfurt (Oder), Rathenow und Bernau zusätzliche Einkaufsmöglichkeiten am Sonntag. Zum dritten Advent laden neben Potsdam erneut Brandenburg an der Havel und Rathenow zum Sonntagsshopping. Kurz vor Weihnachten - am 21. Dezember - öffnen in Cottbus im Blechen Carré die Läden.
Handel hofft auf gutes Weihnachtsgeschäft
„Die Weihnachtszeit ist nach wie vor die umsatzstärkste Zeit für den Einzelhandel, dementsprechend haben verkaufsoffene Sonntage eine besondere wirtschaftliche Bedeutung“, sagte eine Sprecherin der Industrie- und Handelskammer Brandenburg. Sie böten gerade für die klassischen Geschenk-Sortimente wie Mode, Spielwaren, Bücher oder Schmuck die Möglichkeit, zum Jahresende die notwendigen Umsätze zu erzielen und saisonale Schwankungen auszugleichen.
„Sonntagsöffnungen leisten einen wichtigen Beitrag zur Belebung der Innenstädte, zur Stärkung der Aufenthaltsqualität und zur Sicherung der Umsätze vieler kleiner und mittelständischer Betriebe“, führte die Sprecherin aus. Wichtig sei aber eine rechtssichere, frühzeitige und transparente Planung durch die Kommunen.
Konsumlaune hat sich aufgehellt
Der Handelsverband Berlin-Brandenburg blickt trotz großer Konkurrenz durch den Online-Markt eher optimistisch auf das Weihnachtsgeschäft. „Die anhaltend schlechte Konsumlaune hat sich zuletzt nicht wesentlich aufgehellt. Wir gehen trotzdem davon aus, dass das Weihnachtsgeschäft im Vergleich zum 2024 stabil läuft“, sagte Phillip Haverkamp, Geschäftsführer des Handelsverbands Berlin-Brandenburg, der Deutschen Presse-Agentur. Auch ein leichtes Plus sei möglich.
„Manche Händler machen in dieser Zeit 25 Prozent ihres Jahresumsatzes“, sagte Haverkamp. Vor allem Spielwaren und Bücher seien gefragt. Auf dem ersten Platz der beliebtesten Geschenke stehe aber der Gutschein.
Laut einer YouGov-Umfrage im Auftrag des Handelsverbands Deutschland (HDE) planen die Menschen hierzulande im Schnitt 263 Euro für Geschenke ein - rund 34 Euro weniger als im Vorjahr. 21 Prozent wollen deutlich oder etwas weniger ausgeben, 10 Prozent mehr, 54 Prozent gleich viel. 6 Prozent geben gar nichts für Geschenke aus, 9 Prozent machen keine Angabe. Ein Viertel der Befragten plant weniger als 100 Euro für Präsente ein.
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