Weihnachtsmärkte offiziell eröffnet : Berlin läutet die Vorweihnachtszeit ein

Der Weihnachtsbaum vor dem Brandenburger Tor sorgt künftig für festliche Stimmung. Auch die Weihnachtsmärkte bieten ein reichhaltiges Adventsangebot.

Sophie Kratzer
Der diesjährige Weihnachtsbaum für den Pariser Platz liegt auf einem Schwerlasttransporter vor dem Brandenburger Tor.
Der diesjährige Weihnachtsbaum für den Pariser Platz liegt auf einem Schwerlasttransporter vor dem Brandenburger Tor.Foto: Gregor Fischer/dpa

Mit der Eröffnung der traditionellen Berliner Weihnachtsmärkte und dem Aufstellen des Weihnachtsbaumes am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor beginnt am Montag offiziell die Vorweihnachtszeit in Berlin.

Gegen 13.30 Uhr wurde der diesjährige Weihnachtsbaum aus dem Thüringer Wald mit einem Schwertransporter zum Pariser Platz gebracht. Bis 17 Uhr wird er vor dem Brandenburger Tor aufgestellt. Die sogenannte Große Küstentanne ist 17,5 Meter hoch und wiegt 4,5 Tonnen. Geschmückt wird der über 50 Jahre alte Baum erst nach und nach in den kommenden Tagen, sodass er rechtzeitig zur Adventszeit den Platz weihnachtlich schmückt.

Um 17 Uhr findet in Anwesenheit des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Michael Müller (SPD), die offizielle Eröffnung der Weihnachtsmärkte an der Gedächtnis-Kirche statt Dort stimmt ein 20 Meter hoher Weihnachtsbaum mit tausenden roten und goldenen Kugeln die Besucher auf die besinnliche Zeit ein. Zwischen den 150 geschmückten Ständen wurden zudem 50 Lichtinseln aufgebaut. Am Breitscheidplatz war bereits am Montagmorgen um 10 Uhr ein Gottesdienst abgehalten worden, im Anschluss öffneten die Stände für die Besucher.

Festbeleuchtung stimmt auf Advent ein

Mit einer gemeinsamen Andacht schalten Müller, Erzbischof Heiner Koch, Bischof Dr. Christian Stäblein und HBB-Präsident Björn Fromm dann um 17.30 Uhr die Festbeleuchtung auf dem Balkon des Europacenters ein. Mit der Aktion sollen Kaufleute ermutigt werden, ihre Adventsbeleuchtung erst mit dem Beginn der Weihnachtsmärkte anzumachen.

Insgesamt gibt es in Berlin zur Weihnachtszeit über 80 große und kleine, traditionelle und alternative Weihnachtsmärkte mit verschiedenen Attraktionen.

Die Schneekönigin begrüßt die Besucher auf dem Weihnachtsmarkt auf dem Gendarmenmarkt.
Die Schneekönigin begrüßt die Besucher auf dem Weihnachtsmarkt auf dem Gendarmenmarkt.Foto: Paul Zinken/dpa

Der Weihnachtsmarkt am Roten Rathaus ist mit seinen Altberliner Kulissen aus dem 19. Jahrhundert recht traditionell angelegt. Dort befindet sich am Neptunbrunnen auch eine Eisbahn für Schlittschuhläufer.

Auf dem Gendarmenmarkt bietet der WeihnachtsZauber eine bunte Mischung aus bildender Kunst und altem Handwerk, mit mehr als 150 Ausstellern, unter anderem Holzschnitzer, Gürtler oder Schneider.

Für sportlich Ambitionierte bietet die Winterwelt am Potsdamer Platz eine zwölf Meter hohe und 70 Meter lange Rodelbahn sowie eine Eisfläche von 520 Quadratmetern, auf der kleine Kinder kostenlos das Schlittschuhlaufen lernen können.  

Winterliche Dorflandschaft vor dem Schloss Charlottenburg

Einer der bekanntesten Weihnachtsmärkte befindet sich am Schloss Charlottenburg. Die Holzhütten im Marktbereich bilden gemeinsam eine winterliche Dorflandschaft ab. Sonderführungen und Weihnachtsausstellungen im Schloss Charlottenburg komplettieren das kulturelle Angebot an ausgesuchtem Kunsthandwerk und Bühnenprogramm. Auch die Tagesspiegel-Pagode lädt ein zum Stöbern.

Obwohl einige Weihnachtsmärkte schon vor Montag für Besucher geöffnet hatten, werden die Berliner Weihnachtsmärkte traditionell erst nach dem Totensonntag eröffnet.

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