Weihnachtsshopping : Berliner Händler zufrieden mit letztem Adventswochenende

Schnell die letzten Geschenke besorgen – viele Berliner haben kurz vor Weihnachten kräftig eingekauft. Einige Artikel sind derzeit besonders beliebt.

Auch für den 23. und 24.Dezember rechnet der Verband mit guten Umsätzen.
Auch für den 23. und 24.Dezember rechnet der Verband mit guten Umsätzen.Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Der Handel in Berlin hat sich am vierten Adventswochenende zufrieden mit den erzielten Umsätzen gezeigt. „Alle schätzen ein: Das war das umsatzstärkste Wochenende“, sagte Günter Päts, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg (HBB). Am Sonntag durften Geschäfte öffnen, ebenso wie am zweiten Adventswochenende.

Viele hätten mit Familie die vergangenen zwei Tage für den Einkauf der letzten Weihnachtsgeschenke genutzt. In allen Bereichen habe es gute Umsätze gegeben, sagte Päts. Auch größere Geschenke im Elektronikbereich wie etwa Fernseher oder Waschmaschinen seien gut über den Ladentisch gegangen.

[Die Geschenktipps aus der Tagesspiegel-Redaktion finden Sie in unserem Adventskalender.]

Schlecht verkauft worden sind seinen Angaben zufolge vor allem Schuhe. Im Textilbereich sei der Umsatz im Vergleich zu 2018 nahezu gleich geblieben. Auch Wintersportartikel wurden demnach nur verhalten nachgefragt. Dafür sei der Winter einfach zu milde, sagte Päts. Gut verkauft worden seien hingegen Lederwaren wie Taschen und Geldbörsen.

Auch am 23. und 24. werden gute Umsätze erwartet

Der Gutschein steht nach Angaben des Handelsverbandes auch in diesem Jahr wieder ganz oben auf der Geschenkliste. Daneben würden vor allem Elektronikartikel, Spielzeug und Bücher verschenkt. Einen großen Anteil am Umsatzvolumen rund um die Festtage hätten zudem Lebensmittel.

Die Kauflust der Berliner sieht Päts ungebrochen. Er geht davon aus, dass die Einzelhändler auch am Montag und Dienstag mit guten Umsätzen rechnen können. Viele Betriebe hätten für die kommenden zwei Tage Ferien angeordnet, Familien würden das zum Einkauf nutzen, schätzte er ein. (dpa)

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