KIWI-Chefin Claudia Nagel fordert eine bessere Infrastruktur

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Wirtschaftsstandort Berlin : Was sich in der Hauptstadt ändern muss
Claudia Nagel, Geschäftsführerin KIWI.
Claudia Nagel, Geschäftsführerin KIWI.Foto: promo

Berlin erfüllt prinzipiell alle Voraussetzungen für einen innovativen und attraktiven Smart-City-Standort. Die Gründerszene ist einzigartig und stark ausgeprägt. Junge, internationale Talente in Start-ups, aber auch der breite Mittelstand sind offen für neue und digitale Ideen. Allerdings werden guten Ideen zu viele Hürden in den Weg gelegt, egal ob finanzieller, regulatorischer oder einfach abwartender Art. Insbesondere die Infrastruktur der Stadt zeigt Nachholbedarf wenn man sich Breitband, flexible Gewerbeflächen, eine schlanke digitale Verwaltung oder neue Mobilitätskonzepte wünscht. Auch ist sie heute in weiten Teilen überlastet. Neue Konzepte, wie z.B. die Nachtzustellung für Pakete könnten helfen. Berlin kann hier deutlich experimentierfreudiger sein. Um in der schnelllebigen Zeit dauerhaft als Kreativ- und Start-Up Metropole im internationalen Vergleich mit London, Tel Aviv, Paris oder New York mithalten zu können, muss Berlin in smarte Infrastruktur investieren.

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